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Wappenlexikon

Zu dieser Sammlung

Die folgenden Seiten bilden eine Sammlung historischer Familienwappen aus Schwäbisch Hall. Sie sind als Hilfsmittel für alle gedacht, die sich - z.B. im Zusammenhang mit bau-, kunst- und familiengeschichtlichen Nachforschungen - mit Wappendarstellungen befassen bzw. Hilfsmittel für deren Identifizierung benötigen. Bisherige Haller Wappensammlungen (v.a. das sog. Schauffele-Wappenbuch) sind zum einen nicht veröffentlicht und deshalb nur eingeschränkt benutzbar, zum anderen fehlen dort Herkunftsangaben.

Die Grundlage dieser Sammlung bilden die in der Mitte des 17. Jahrhunderts angelegten Stiftertafeln für das Gymnasium, das "Reiche Almosen" und die Waisenstiftung im Chor der Michaelskirche. Auf ihnen wurden Namen und Wappen von Spendern für diese Stiftungen festgehalten. Die Fotos der Wappen wurden im Januar 2008 von Herrn Dietmar Hencke mit freundlicher Genehmigung der evangelischen Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina angefertigt. Ergänzend kamen die Darstellungen aus einer im Stadtarchiv verwahrten, illustrierten Chronikhandschrift hinzu, die um 1600 entstanden ist und zahlreiche kolorierte Zeichnungen vor allem adeliger Wappen enthält.

Weitere Wappendarstellungen (Grabsteine, Epitaphen, Wappensteine, Archivalien usw.) werden schrittweise ergänzt.

Zum Aufbau

Die Wappen werden gruppiert nach Familiennamen und Alter wiedergegeben. Soweit feststellbar, sind die biografischen Daten der zugehörigen Personen hinzugefügt. Bei dem angegebenen Datum handelt es sich in fast allen Fällen nicht um eine Wappenverleihung, sondern um das Datum der Darstellung bzw. das eines die Wappendarstellung begründenden Geschehnisses, z.B. einer Stiftung oder - bei Grabsteinen und Epitaphen - eines Todesfalls. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Stiftertafeln aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stammen, dort enthaltene Wappendarstellungen für ältere Stiftungen (Reichalmosen) nicht zeitgenössisch sind. Weiterhin sind Erläuterung (z.B. bei Ehewappen oder "sprechenden" Wappen) sowie Hinweise auf die Herkunft des Wappens und den Fotografen angegeben. 

Zur Auswahl

Es handelt sich hier ausschließlich um eine Sammlung historischer Familienwappen. Als grobe Grenze dient das Ende der Reichsstadt Schwäbisch Hall im Jahr 1802. Aufnahme fanden und finden lediglich historische Darstellungen mit einer verifizierbaren Herkunft.

Es ist nicht Zweck dieser Sammlung, neuere Wappen oder solche unklarer Herkunft durch Aufnahme zu legitimieren. Es sei in diesem Zusammenhang auf die zahlreichen Wappenfälschungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts verwiesen, die dem Stadtarchiv immer noch regelmäßig zur Begutachtung vorgelegt werden.

Zu den Wappen

Auch die hier gesammelten Wappen bürgerlicher Familien sind wahrscheinlich in den meisten Fällen nicht in dem Sinn "echt", als sie auf einer formellen Wappenverleihung durch den Kaiser oder die Hofpfalzgrafen beruhen. Wappenverleihungen sind anhand der Quellen des Stadtarchivs nur in Einzelfällen nachweisbar (z.B. Glock, Büschler, Thomas Schweicker). Wappenverleihungen durch die Institutionen des Alten Reichs sind im <LINK www.oesta.gv.at/site/4980/default.aspx>Österreichischen Haus-, Hof- und Staatsarchiv</link> in Wien dokumentiert, entsprechende Nachforschungen können dort vorgenommen werden.

Viele Familienwappen dürften erst im Zusammenhang mit den Stiftungen entstanden sein, da man in diesem Zusammenhang ein Emblem für die Darstellung auf der Stiftertafel benötigte. Das ist deutlich erkennbar in den Fällen, in denen aus dem Namen des Stifters gebildete Monogramme oder Handwerkszeichen (z.B. Brezeln für Bäcker oder Mühlräder für Müller) verwendet wurden.

Bei den Wappen adeliger Familien ist zu berücksichtigen, dass hier die Darstellungen der Chronik übernommen wurden, auch wenn hier ggf. Fehler und falsche Zuschreibungen vorgekommen sind. Soweit möglich, werden diese in den Bemerkungen korrigiert. So wurde etwa die Familie von Stetten zu Kocherstetten mit der Haller Stadtadelsfamilie von Stetten gleichgesetzt. Letztere ist jedoch ein Nebenzweig der Veldner / Geyer und nicht verwandt. Ebenso finden sich im Adels- bzw. Wappenkatalog auch Angaben, die nach heutigem Stand bezweifelt werden müssen wie der "Graf von Westheim" oder der urkundlich nicht nachweisbare Ortsadel von Geislingen. 

Verweise und Abkürzungen

Die Verweise in der Spalte "Ort" geben die Herkunft des Wappens an und ermöglichen gebenenfalls den Zugriff auf das Original. Je nach Art des Wappens wurden verschiedene Abkürzungen verwendet:

  • Für die Stiftertafeln in St. Michael:   Hier wird zuerst auf die Stiftung verwiesen, dann auf die (Teil-)Tafeln, dann auf die Reihe von oben und die Nummer des Wappens bei einer Zählung von links.  "T. 2 R. 7 W. 5" ist also Tafel 2, Reihe 7 von oben, Wappen 5 von links.
  • Für Archivalien des Stadtarchivs Schwäbisch Hall: "StadtA SHA" steht für Stadtarchiv Schwäbisch Hall. Es folgt eine Archivsignatur (z. B. 4/4) und gegebenenfalls eine Seiten- bzw. Blattzahl ("Bl.").
  • Bei Siebmachers Wappenbuch wurde die von Paulus Fürst in Nürnberg herausgegebene Ausgabe 1655-1657 verwendet, die sich in der Schwäbisch Haller Ratsbibliothek befindet (Signaturen: RB oct. 176 bis oct. 178)
  • Bei an Gebäuden angebrachten Wappen werden Straße und Hausnummer angegeben, evtl. noch genauere Angaben (z.B. Seite).

Rechte

Mit der Veröffentlichung der Abbildungen im Internet ist kein Verzicht auf Urheberrechte verbunden.  Bei einer Verwendung von Wappendarstellungen für Veröffentlichungen jeder Art ist die Genehmigung des Stadtarchivs bzw. der Rechteinhaber einzuholen (ggf. Anfrage über das Stadtarchiv). Das Stadtarchiv behält sich ausdrücklich die EInleitung rechtlicher Schritte gegen die nicht genehmigte Verwendung von Bildern vor.

Literatur

Die Daten zu den Wappeninhabern sowie zu Orten, Burgen usw. stammen aus folgenden Quellen:

  • Otto von Alberti (Begr.): Württembergisches Adels- und Wappenbuch (J. Siebmachers grosses Wappenbuch; Bd. E), Neustadt/Aisch 1975
  • Der Hohenlohekreis. Bearb. von der Abteilung Landesforschung und Landesbeschreibung  des Landesarchivs Baden-Württemberg (Baden-Württemberg - Das Land in seinen Kreisen), 2 Bde., Ostfildern 2006
  • Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden, 8 Bde., Stuttgart 1977-1983
  • Der Landkreis Schwäbisch Hall. Bearb. von der Abteilung Landesforschung und Landesbeschreibung  des Landesarchivs Baden-Württemberg (Baden-Württemberg - Das Land in seinen Kreisen), 2 Bde., Ostfildern 2005
  • Alois Schneider: Die Burgen im Landkreis Schwäbisch Hall. Eine Bestandsaufnahme (Forschungen und Berichte der Archäologie des Mittelalters in Baden-Württemberg; Bd. 18), Stuttgart 1995
  • Gerd Wunder: Die Personendenkmale der Michaelskirche in Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1987
  • Gerd Wunder, Georg Lenckner (Bearbb.): Die Bürgerschaft der Reichsstadt Hall von 1395 - 1600 (Württembergische Geschichtsquellen; Bd. 25), Stuttgart 1956
  • Gerd Wunder: Die Bürger von Hall. Sozialgeschichte einer Reichsstadt 1216-1802 (Forschungen aus Württembergisch Franken; Bd.16), Sigmaringen 1980
  • StadtA SHA S27: Familiengeschichtliche Kartei

Wappen

Abkürzungen: Bl. = Blatt (V = Vorderseite, R = Rückseite), Hs. = Handschrift, R. = Reihe, S. = Seite, StadtA SHA = Stadtarchiv Schwäbisch Hall, T. = Tafel, W. = Wappen (Zählung von links).

Wappen Rappold

Johann Wolfgang Weidner (1601-1669), Prediger zu St. Michael, und seine Ehefrau Christine geb. Rappold (1592-1668)

Datum: 1667

Bemerkungen:

Ehewappen; links das Weidner'sche, rechts das Rappold'sche Wappen

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 6 W. 10

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Rauscher,

Johann Georg Rauscher, Handelsmann und Mitglied des Gerichts, für seine † Ehefrau Anna Maria Rauscher geb. Löchner (1615-1679)

Datum: 1679

Bemerkungen:

Es handelt sich nicht um ein Wappen im engeren Sinne, sondern um ein Monogramm

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 9 W. 8 (s. auch T. 2 R. 1 W. 8)

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Rechberg

von Rechberg

Datum: um 1600

Bemerkungen:

Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik; nach der Burg Rechberg (Stadt Schwäbisch Gmünd); angeblich im 13. Jh. Bürger von Hall.

Ort:

Haller Chronik nach Georg Widman und Johann Herolt, Hs. um 1600, StadtA Schwäb. Hall 4/4 Bl. 19V

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Rechenberg

von Rechenberg (auch von Rechberg)

Datum: um 1600

Bemerkungen:

Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik; wohl nach der Burg Rechenberg (Gde. Stimpfach), angeblich bis 1340 "in und umb Hall" begütert. 

Ort:

Haller Chronik nach Georg Widman und Johann Herolt, Hs. um 1600, StadtA Schwäb. Hall 4/4 Bl. 21V

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Reichshöfer

Elisabeth Reichshöfer geb. Blank († 1595), Witwe des Valentin Reichshöfer († vor 1561) aus Heidelberg, Ratsherr

Datum: 1595

Bemerkungen:

 

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Reichalmosen, T. 1 R. 6 W. 10

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Reifenstein

von Reifenstein

Datum: um 1600

Bemerkungen:

Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik; nach der angeblichen Burg bei Hohengleichen (Gde. Pfedelbach). Familie angeblich später in Hall ansässig.

Ort:

Haller Chronik nach Georg Widman und Johann Herolt, Hs. um 1600, StadtA Schwäb. Hall 4/4 Bl. 36V

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Reifenstein

von Reifenstein

Datum: um 1657

Bemerkungen:

Kupferstich

Ort:

[J. Siebmacher:] Deß Neüen Wappenbuchs Fünffter und Letzter Theil..., Nürnberg (Paulus Fürst) o.J. [um 1657], T. 254

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Reinsberg

von Reinsberg

Datum: um 1600

Bemerkungen:

Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik; nach der Burg Reinsberg (Gde. Wolpertshausen). Familie angeblich teilweise in Hall ansässig.

Ort:

Haller Chronik nach Georg Widman und Johann Herolt, Hs. um 1600, StadtA Schwäb. Hall 4/4 Bl. 44V

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Reinsberg

von Reinsberg

Datum: um 1657

Bemerkungen:

Kupferstich

Ort:

[J. Siebmacher:] Deß Neüen Wappenbuchs Fünffter und Letzter Theil..., Nürnberg (Paulus Fürst) o.J. [um 1657], T. 261 (s. auch hier), sowie Bd. 2, T 83 

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Reitz

Maria Juliana Barbara Reitz geb. Ludwig (1677-1748), Ehefrau des Georg David Reitz, Obermeister des Haals, und des Johann Peter Laccorn (1683-1743), Mitglied des Geheimen Rates

Datum: 1743

Bemerkungen:

links das Ludwig'sche, rechts das Reitz'sche Wappen

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Reichalmosen, T. 2 R. 2 W. 3-4

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Reitz

Maria Juliana Reitz geb. Laccorn, Ehefrau des Johann Michael Reitz, Oberhaalschreiber

Datum: 1790

Bemerkungen:

links das Reitz'sche, rechts das Laccorn'sche Wappen

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Reichalmosen, T. 2 R. 4 W. 3-4

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Renner

David Müller (1600-1664), Mitglied des Geheimen Rates und Amtmann über das Amt Schlicht, und seine Ehefrau Rosina geb. Renner († 1659)

Datum: 1657

Bemerkungen:

links das Müller'sche Wappen, rechts das Renner'sche. Sprechendes Wappen: Renner = Turnierlanze (Turnier = Rennen).

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 4 W. 4-5

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Rinderbach

Konrad von Rinderbach († 1446), Richter

Datum: 1446

Bemerkungen:

Grabstein; nach der Burg Rinderbach (Stadt Schwäbisch Gmünd). Die Rinderbach waren eine bedeutende Stadtadelsfamilie

Ort:

Kapitelsaal im "Großen Vikarienbau" auf der Comburg (Comburg 10-11)

Fotograf:

Daniel Stihler, Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Rinderbach

Margarethe Senft geb. von Rinderbach, Ehefrau des Gilg Senft († 1514), Ratsherr und Stättmeister

Datum: 1494

Bemerkungen:

 

Ort:

Wappenstein am Haus Obere Herrngasse 5

Fotograf:

Daniel Stihler, Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Rinderbach

Margarethe von Rinderbach († 1599), Ehefrau des des Kunz von Vellberg zu Vellberg († 1592)

Datum: 1573

Bemerkungen:

Wappenstein am Sockel eines durch das Ehepaar gestifteten Kruzifixes

Ort:

Martinskirche Stöckenburg (Vellberg), innen vor dem Chor

Fotograf:

Daniel Stihler, Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Rinderbach

Utz (Ulrich) von Rinderbach († 1526)

Datum: um 1580

Bemerkungen:

Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik

Ort:

Haller Chronik nach Johann Herolt, Hs. um 1580, StadtA Schwäb. Hall S09/6 S. 95

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Rinderbach

von Rinderbach

Datum: um 1600

Bemerkungen:

Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik

Ort:

Haller Chronik nach Georg Widman und Johann Herolt, Hs. um 1600, StadtA Schwäb. Hall 4/4 Bl. 12V, s. dort auch Wappen der Gmünder Linie (rotes Rind).

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Rinderbach

von Rinderbach

Datum: um 1657

Bemerkungen:

Kupferstich

Ort:

[J. Siebmacher:] Das Erneuerte und vermehrte Teutsche Wappenbuch/ ..., Erster Theil, Nürnberg (Paulus Fürst) 1657, T. 114, S. auch Bd. 5, T. 262 u. 254 (Gmünder Linie)

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Rittmann

Johann Lorenz Rittmann (1705-1767), Landhauptmann und Kriegskommissar, oder Jakob Friedrich Ludwig Rittmann (1750-1797), Forstmeister und Stadtleutnant

Datum: 1752-1767 oder 1779-1797

Bemerkungen:

Das Haus gehörte 1752-1767 J. L. Rittmann, 1779-1797 dem Sohn F. L. Rittmann. Es ist nicht bekannt, welcher von beiden das Wappen anbringen ließ. Sprechendes Wappen: Rittmann = Reiter = Pferd.

Ort:

Wappenstein über dem Eingang des Hauses Am Säumarkt 6 (Notariat)

Fotograf:

Reinold Elbel, Schwäbisch Hall

Wappen Röckelin

Johann Röckelin (1623-1688), Haubenmacher, zusammen mit den Erben des Georg Josef Meyer (1621-1672), Krempler und Bäcker

Datum: 1677

Bemerkungen:

offenbar handelt es sich um eine gemeinsame Stiftung Röckelins und der Erben des G. J. Meyer.

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 7 W. 10

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Röhler

Josef Röhler (1598-1658), Metzger und Mitglied des Äußeren Rates, und seine Ehefrau Margarethe geb. Frank (1586-1662)

Datum: 1658

Bemerkungen:

links das Röhler'sche, rechts das Frank'sche Wappen; bei beiden handelt es sich nicht um Familienwappen im engeren Sinne, sondern um Handwerkszeichen. Der Ochse (links) steht für Röhlers Beruf als Metzger.

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 4 W. 6

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Röhling

Röhling

Datum: um 1657

Bemerkungen:

Kupferstich; laut Siebmacher Haller Familie, archivalisch aber nicht nachweisbar.

Ort:

[J. Siebmacher:] Deß Neüen Wappenbuchs Fünffter und Letzter Theil..., Nürnberg (Paulus Fürst) o.J. [um 1657], T. 255

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Romig

Andreas Romig

Datum: 1545

Bemerkungen:

Ausschnitt aus dem Wappenbrief Kaiser Karls V. - Datierung passt nicht zu dem in Hall bekannten Andreas Romig. Vielleicht bezieht sich der Wappenbrief auf einen Romig in Ansbach (Geburtsort von Lienhart Romig, † 1589).

Ort:

StadtA Schwäb. Hall 17/1776

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Romig

Maria Finsterbach geb. Romig (1548-1620), Ehefrau des Hans Finsterbach († 1630)

Datum: 1628

Bemerkungen:

posthume Stiftung

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Reichalmosen, T. 2 R. 7 W. 12

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Romig

Anna Seifferheld geb. Romig (1577-1657), Ehefrau des Hans Jörg Seifferheld (1574-1634), Ratsherr

Datum: 1634

Bemerkungen:

 

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Reichalmosen, T. 1 R. 8 W. 2

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Romig

Maria Seitzinger geb. Romig (1600-1655), Ehefrau des Hans Seitzinger, Bäcker

Datum: 1655

Bemerkungen:

 

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 2 W. 11

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Romig

Die Erben der Ursula Löchner geb. Romig (1592-1659), Witwe des Johann Georg Löchner († 1630), Spitalschreiber

Datum: nach 1659

Bemerkungen:

 

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 4 W. 8

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Romig

Joseph Romig (1599-1660), Gerber, Amtmann über das Kocheneck, Pfleger zu St. Michael und Mitglied des Inneren Rates

Datum: nach 1660

Bemerkungen:

 

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 4 W. 9

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Romig

Anna Maria Mayer geb. Romig (1644-1664), † Ehefrau des Johann David Mayer (1636-1696), cand. jur. und Registrator

Datum: 1664

Bemerkungen:

links das Romig'sche, rechts das Mayer'sche Wappen

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 5 W. 10

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Romig

Elisabeth Groß geb. Romig (1624-1692), Witwe des Johann Georg Groß (1608-1668), Ratsherr

Datum: 1692

Bemerkungen:

 

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 2 R. 1 W. 6

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Romig

Romig

Datum: 18. Jh.

Bemerkungen:

Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik

Ort:

Adelige und bürgerliche Familien in Schwäbisch Hall, Hs. 18. Jh, StadtA Schwäb. Hall 4/2242, S. 3

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Romig

Johann Peter  Romig (1666-1726), Stadtschreiber, später Ratsherr

Datum: 1702

Bemerkungen:

papiergedeckter Siegelabdruck

Ort:

Ehevertrag Friedrich Heinrich Schloßstein und Anna Barbara Mayer, StadtA Schwäb. Hall 8/643

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Roschmann s. Röschmann

Datum:  

Bemerkungen:

 

Ort:

 

Fotograf:

 

Wappen Röschmann

Felix Röschmann († 1567) [auch: Roschmann], Stadtschreiber, aus Füssen

Datum: 1559

Bemerkungen:

Wachssiegel an einer Urkunde über den Verkauf von Salzsiederrechten

Ort:

StadtA Schwäb. Hall R93/67

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Roßdorf

von Roßdorf

Datum: um 1580

Bemerkungen:

Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik; evtl. nach Roßdorf (Stadt Nürtingen), Stadtadelsfamilie

Ort:

Haller Chronik nach Johann Herolt, Hs. um 1580, StadtA Schwäb. Hall S09/6 S. 14, s. auch 4/4 Bl. 15R (um 1600)

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Roßdorf

von Roßdorf

Datum: um 1657

Bemerkungen:

Kupferstich

Ort:

[J. Siebmacher:] Deß Neüen Wappenbuchs Fünffter und Letzter Theil..., Nürnberg (Paulus Fürst) o.J. [um 1657], T. 262

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Roßnagel

Georg Roßnagel († 1598), Ratsherr, und seine Ehefrau Katharina geb. Müller († vor 1597)

Datum: 1592

Bemerkungen:

links das Roßnagel'sche, rechts das Müller'sche Wappen; sprechendes Wappen: Pferd = Roßnagel

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Reichalmosen, T. 1 R. 6 W. 1-2

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Roßnagel

Georg Roßnagel († 1598), Ratsherr

Datum: 1600

Bemerkungen:

 

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Reichalmosen, T. 1 R. 7 W. 1

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Rot

von Rot

Datum: um 1600

Bemerkungen:

Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik; nach Oberrot, später Haller Bürger, im Mannesstamm 1542 ausgestorben  (Fritz von Rot † bei Feldzug gegen die Türken).

Ort:

Haller Chronik nach Georg Widman und Johann Herolt, Hs. um 1600, StadtA Schwäb. Hall 4/4 Bl. 38V, s. auch Bl. 37R (anderes Wappen)

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Rot

von Rot

Datum: 1655

Bemerkungen:

Kupferstich; von oben abweichendes Wappenbild.

Ort:

J. Siebmacher:] Des erneuerten Teutschen Wappenbuchs zweyter Theil..., Nürnberg (Paulus Fürst) 1655, T. 97

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Rothan

Rothan

Datum: um 1657

Bemerkungen:

Kupferstich; Christoph Rothan aus Nürnberg wird 1524 Bürger von Hall, † 1560.

Ort:

[J. Siebmacher:] Deß Neüen Wappenbuchs Fünffter und Letzter Theil..., Nürnberg (Paulus Fürst) o.J. [um 1657], T. 262

Fotograf:

Stadtarchiv Schwäbisch Hall

Wappen Rüdinger

Christoph Friedrich Rüdinger (1648-1694) aus Reinsberg, Bäcker

Datum: 1682

Bemerkungen:

sprechendes Wappen: Rüdinger = Rüde (Hund)

Ort:

St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 2 R. 1 W. 1

Fotograf:

Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina

Wappen Rühle

Jakob Wetzel (ca. 1550-1619), Wirt zum Rössle, und seine Ehefrauen Margarethe Feyerabend (1549-1595) und Barbara Rühle (1573-1619)

Datum: 1619

Bemerkungen:

Wappendarstellung am Grabstein. In der Mitte das Wappen des Ehemanns, rechts unten das Familienwappen der zweiten Ehefrau Barbara Rühle.

Ort:

Foto des heute nicht mehr vorhandenen Grabsteins auf dem Oberen Nikolaifriedhof von W. Klemm, um 1895-1900 (HFM Inv.-Nr. 2016/530)

Fotograf:

Hällisch-Fränkisches Museum