Wappenlexikon
Zu dieser Sammlung
Die folgenden Seiten bilden eine Sammlung historischer Familienwappen aus Schwäbisch Hall. Sie sind als Hilfsmittel für alle gedacht, die sich - z.B. im Zusammenhang mit bau-, kunst- und familiengeschichtlichen Nachforschungen - mit Wappendarstellungen befassen bzw. Hilfsmittel für deren Identifizierung benötigen. Bisherige Haller Wappensammlungen (v.a. das sog. Schauffele-Wappenbuch) sind zum einen nicht veröffentlicht und deshalb nur eingeschränkt benutzbar, zum anderen fehlen dort Herkunftsangaben.
Die Grundlage dieser Sammlung bilden die in der Mitte des 17. Jahrhunderts angelegten Stiftertafeln für das Gymnasium, das "Reiche Almosen" und die Waisenstiftung im Chor der Michaelskirche. Auf ihnen wurden Namen und Wappen von Spendern für diese Stiftungen festgehalten. Die Fotos der Wappen wurden im Januar 2008 von Herrn Dietmar Hencke mit freundlicher Genehmigung der evangelischen Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina angefertigt. Ergänzend kamen die Darstellungen aus einer im Stadtarchiv verwahrten, illustrierten Chronikhandschrift hinzu, die um 1600 entstanden ist und zahlreiche kolorierte Zeichnungen vor allem adeliger Wappen enthält.
Weitere Wappendarstellungen (Grabsteine, Epitaphen, Wappensteine, Archivalien usw.) werden schrittweise ergänzt.
Zum Aufbau
Die Wappen werden gruppiert nach Familiennamen und Alter wiedergegeben. Soweit feststellbar, sind die biografischen Daten der zugehörigen Personen hinzugefügt. Bei dem angegebenen Datum handelt es sich in fast allen Fällen nicht um eine Wappenverleihung, sondern um das Datum der Darstellung bzw. das eines die Wappendarstellung begründenden Geschehnisses, z.B. einer Stiftung oder - bei Grabsteinen und Epitaphen - eines Todesfalls. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Stiftertafeln aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stammen, dort enthaltene Wappendarstellungen für ältere Stiftungen (Reichalmosen) nicht zeitgenössisch sind. Weiterhin sind Erläuterung (z.B. bei Ehewappen oder "sprechenden" Wappen) sowie Hinweise auf die Herkunft des Wappens und den Fotografen angegeben.
Zur Auswahl
Es handelt sich hier ausschließlich um eine Sammlung historischer Familienwappen. Als grobe Grenze dient das Ende der Reichsstadt Schwäbisch Hall im Jahr 1802. Aufnahme fanden und finden lediglich historische Darstellungen mit einer verifizierbaren Herkunft.
Es ist nicht Zweck dieser Sammlung, neuere Wappen oder solche unklarer Herkunft durch Aufnahme zu legitimieren. Es sei in diesem Zusammenhang auf die zahlreichen Wappenfälschungen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts verwiesen, die dem Stadtarchiv immer noch regelmäßig zur Begutachtung vorgelegt werden.
Zu den Wappen
Auch die hier gesammelten Wappen bürgerlicher Familien sind wahrscheinlich in den meisten Fällen nicht in dem Sinn "echt", als sie auf einer formellen Wappenverleihung durch den Kaiser oder die Hofpfalzgrafen beruhen. Wappenverleihungen sind anhand der Quellen des Stadtarchivs nur in Einzelfällen nachweisbar (z.B. Glock, Büschler, Thomas Schweicker). Wappenverleihungen durch die Institutionen des Alten Reichs sind im <LINK www.oesta.gv.at/site/4980/default.aspx>Österreichischen Haus-, Hof- und Staatsarchiv</link> in Wien dokumentiert, entsprechende Nachforschungen können dort vorgenommen werden.
Viele Familienwappen dürften erst im Zusammenhang mit den Stiftungen entstanden sein, da man in diesem Zusammenhang ein Emblem für die Darstellung auf der Stiftertafel benötigte. Das ist deutlich erkennbar in den Fällen, in denen aus dem Namen des Stifters gebildete Monogramme oder Handwerkszeichen (z.B. Brezeln für Bäcker oder Mühlräder für Müller) verwendet wurden.
Bei den Wappen adeliger Familien ist zu berücksichtigen, dass hier die Darstellungen der Chronik übernommen wurden, auch wenn hier ggf. Fehler und falsche Zuschreibungen vorgekommen sind. Soweit möglich, werden diese in den Bemerkungen korrigiert. So wurde etwa die Familie von Stetten zu Kocherstetten mit der Haller Stadtadelsfamilie von Stetten gleichgesetzt. Letztere ist jedoch ein Nebenzweig der Veldner / Geyer und nicht verwandt. Ebenso finden sich im Adels- bzw. Wappenkatalog auch Angaben, die nach heutigem Stand bezweifelt werden müssen wie der "Graf von Westheim" oder der urkundlich nicht nachweisbare Ortsadel von Geislingen.
Verweise und Abkürzungen
Die Verweise in der Spalte "Ort" geben die Herkunft des Wappens an und ermöglichen gebenenfalls den Zugriff auf das Original. Je nach Art des Wappens wurden verschiedene Abkürzungen verwendet:
- Für die Stiftertafeln in St. Michael: Hier wird zuerst auf die Stiftung verwiesen, dann auf die (Teil-)Tafeln, dann auf die Reihe von oben und die Nummer des Wappens bei einer Zählung von links. "T. 2 R. 7 W. 5" ist also Tafel 2, Reihe 7 von oben, Wappen 5 von links.
- Für Archivalien des Stadtarchivs Schwäbisch Hall: "StadtA SHA" steht für Stadtarchiv Schwäbisch Hall. Es folgt eine Archivsignatur (z. B. 4/4) und gegebenenfalls eine Seiten- bzw. Blattzahl ("Bl.").
- Bei Siebmachers Wappenbuch wurde die von Paulus Fürst in Nürnberg herausgegebene Ausgabe 1655-1657 verwendet, die sich in der Schwäbisch Haller Ratsbibliothek befindet (Signaturen: RB oct. 176 bis oct. 178)
- Bei an Gebäuden angebrachten Wappen werden Straße und Hausnummer angegeben, evtl. noch genauere Angaben (z.B. Seite).
Rechte
Mit der Veröffentlichung der Abbildungen im Internet ist kein Verzicht auf Urheberrechte verbunden. Bei einer Verwendung von Wappendarstellungen für Veröffentlichungen jeder Art ist die Genehmigung des Stadtarchivs bzw. der Rechteinhaber einzuholen (ggf. Anfrage über das Stadtarchiv). Das Stadtarchiv behält sich ausdrücklich die EInleitung rechtlicher Schritte gegen die nicht genehmigte Verwendung von Bildern vor.
Literatur
Die Daten zu den Wappeninhabern sowie zu Orten, Burgen usw. stammen aus folgenden Quellen:
- Otto von Alberti (Begr.): Württembergisches Adels- und Wappenbuch (J. Siebmachers grosses Wappenbuch; Bd. E), Neustadt/Aisch 1975
- Der Hohenlohekreis. Bearb. von der Abteilung Landesforschung und Landesbeschreibung des Landesarchivs Baden-Württemberg (Baden-Württemberg - Das Land in seinen Kreisen), 2 Bde., Ostfildern 2006
- Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden, 8 Bde., Stuttgart 1977-1983
- Der Landkreis Schwäbisch Hall. Bearb. von der Abteilung Landesforschung und Landesbeschreibung des Landesarchivs Baden-Württemberg (Baden-Württemberg - Das Land in seinen Kreisen), 2 Bde., Ostfildern 2005
- Alois Schneider: Die Burgen im Landkreis Schwäbisch Hall. Eine Bestandsaufnahme (Forschungen und Berichte der Archäologie des Mittelalters in Baden-Württemberg; Bd. 18), Stuttgart 1995
- Gerd Wunder: Die Personendenkmale der Michaelskirche in Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1987
- Gerd Wunder, Georg Lenckner (Bearbb.): Die Bürgerschaft der Reichsstadt Hall von 1395 - 1600 (Württembergische Geschichtsquellen; Bd. 25), Stuttgart 1956
- Gerd Wunder: Die Bürger von Hall. Sozialgeschichte einer Reichsstadt 1216-1802 (Forschungen aus Württembergisch Franken; Bd.16), Sigmaringen 1980
- StadtA SHA S27: Familiengeschichtliche Kartei
Wappen
Abkürzungen: Bl. = Blatt (V = Vorderseite, R = Rückseite), Hs. = Handschrift, R. = Reihe, S. = Seite, StadtA SHA = Stadtarchiv Schwäbisch Hall, T. = Tafel, W. = Wappen (Zählung von links).
Wolf Fuchs († 1567) Tucher aus Amberg, und seine Ehefrau Magdalene Wagenmann († nach 1571)
Datum: 1567
links das Fuchs'sche rechts das Wagenmann'sche Wappen. Sprechendes Wappen: Waage = Wagenmann.
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Reichalmosen, T. 1 R. 3 W. 8-9
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Michael Horlacher († 1605), Bäcker und Ratsherr, und seine Ehefrau Geneve geb. Wagenmann
Datum: 1590
links das Horlacher'sche Wappen, rechts das Wagenmann'sche.
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Reichalmosen, T. 1 R. 5 W. 7-8
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Wagenmann
Datum: 18. Jh.
Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik
Adelige und bürgerliche Familien in Schwäbisch Hall, Hs. 18. Jh, StadtA SHA 4/2242, S. 25
Stadtarchiv Schwäbisch Hall
von Waischenfeld (auch von Weischenfeld)
Datum: um 1600
Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik; nach Waischenfeld (Lkr. Bayreuth, Bayern), laut Chronik in Hall und Unterlimpurg begütert, mit den Senften verschwägert.
Haller Chronik nach Georg Widman und Johann Herolt, Hs. um 1600, StadtA Schwäb. Hall 4/4 Bl. 22V
Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Johann David Walther (1629-1675), Handelsmann und Mitglied des Gerichts
Datum: 1686
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 2 R. 1 W. 4
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Warbeck (auch Eselsberger od. von Eselsberg)
Datum: um 1657
Kupferstich; Sofie Senft, Witwe des Erasmus Warbeck (v. Eselsberg) zu Schwäbisch Gmünd, wird 1532 Bürgerin, ihre Söhne Wolf Wilhelm und Wolf Viacarus von Eselsberg 1533.
[J. Siebmacher:] Deß Neüen Wappenbuchs Fünffter und Letzter Theil..., Nürnberg (Paulus Fürst) o.J. [um 1657], T. 256
Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Anna Maria Weber geb. Ströhlin (1622-1662), Witwe des Hans Weber, dann Ehefrau des Michel Veinauer
Datum: 1669
Zuordnung zu Fam. Weber nicht eindeutig; kein Wappen im engeren Sinn, sondern Handwerkszeichen: Mühlrad = Müller
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 7 W. 7
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Johann Michael Weber, Metzger
Datum: 1744
Siegelabdruck auf einer Vollmacht zu einer Schuldklagsache
StadtA Schwäb. Hall 14/2671
Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Georg Sebastian Weidenbach (1622-1706), Leinwandkrämer und Grabenreiter
Datum: 1668
kein Wappen im engeren Sinn, sondern Monogramm
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 6 W. 12
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Johannes Weidner (1545-1606) aus Lendsiedel, Poeta Laureatus, Rektor der Lateinschule und Prediger zu St. Michael
Datum: 1606
Detail des Grabsteins; Wappen spielt auf geistliches Amt an (Pelikan als Symbol Christi).
Grabdenkmal außen an der Südseite von St. Michael.
Daniel Stihler, Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Johann Wolfgang Weidner (1601-1669), Prediger zu St. Michael, und seine Ehefrau Christine geb. Rappold (1592-1668)
Datum: 1667
Ehewappen; links das Weidner'sche, rechts das Rappold'sche Wappen
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 6 W. 10
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Johann Wolfgang Weidner (1601-1669), Prediger zu St. Michael
Datum: 1729
Detail vom Grabstein des Enkels Johann David Werner (1658-1729), Pfarrer zu Stöckenburg; Wappen links, rechts das von Jacob Müller (1605-1681), Hofprediger in Neuenstein (Großvater der Ehefrau)
Martinskirche Stöckenburg (Vellberg), südliche Außenwand
Daniel Stihler, Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Heinrich Nikolaus Wibel (1668-1741), Baugegenschreiber, und seine Ehefrau Euphrosine geb. Weidner (1677-1745)
Datum: 1745
Ehewappen; links das Wibel'sche, rechts das Weidner'sche Wappen
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Reichalmosen, T. 2 R. 2 W. 5-6
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Jakob David Weidner (1708-1765), kaiserlicher Posthalter
Datum: 1749
Siegelabdruck
Schätzung der Grünseisen'schen Sieden, StadtA Schwäb. Hall 14/2671
Stadtarchiv Schwäbisch Hall
von Weiler
Datum: um 1600
Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik; Wappen ist keiner der bei Alberti genannten württ. Adelsfamilien dieses Namens zuzuordnen. Angeblich Mitbesitzer von Sanzenbach, Stifter einer dortigen Kapelle.
Haller Chronik nach Georg Widman und Johann Herolt, Hs. um 1600, StadtA Schwäb. Hall 4/4 Bl. 23V
Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Melchior Wenger († 1602), Salzsieder und Ratsherr
Datum: 1602
Detail des Epitaphs. Im Rechteck rechts oben Monogramm M W = Melchior Wenger. Auffällig ist die Ähnlichkeit zum Wappen der Herren von Vellberg.
Epitaph in St. Michael, Nordseite
Daniel Stihler, Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Ezechiel Wenger (1591-1651), Ratsherr, und seine Ehefrau Margarethe geb. Büchelberger (1595-1654)
Datum: 1655
posthume Stiftung
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 2 W. 7
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Die Erben des Johann Peter Wenger (1617-1664), Rotgerber und Mitglied des Spitalgerichts
Datum: 1664
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 5 W. 9
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Werner
Datum: um 1580
Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik; dort unter die adeligen Familien gerechnet, tatsächlich gemeint ist wohl aber die bürgerliche Familie Werner, die im 16. Jh. Ratsherren stellte
Haller Chronik nach Johann Herolt, Hs. um 1580, StadtA Schwäb. Hall S09/6 S. 95
Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Johann David Werner (1658-1729), Pfarrer zu Stöckenburg, und Maria Dorothea geb. Hezel (1669-1745)
Datum: 1729
Detail des Grabsteins; Allianzwappen (links Werner, rechts Hezel)
Martinskirche Stöckenburg (Vellberg), südliche Außenwand, hier weiterer Epitaph mit Wappen
Daniel Stihler. Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Johann Georg Christoph Winckler (1685-1739), Pfarrer zu Stöckenburg, und Johanna Euphrosyna geb. Werner (1658-1757)
Datum: 1739
Detail vom Grabstein; Allianzwappen (links Winckler, rechts Werner)
Martinskirche Stöckenburg (Vellberg), südliche Außenwand
Daniel Stihler. Stadtarchiv Schwäbisch Hall
von Westheim
Datum: um 1600
Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik; nach Westheim (Gde. Rosengarten). Tatsächliche Existenz der Grafen von Westheim ist nicht eindeutig belegt, Wappen weist auf Grafen von oder Kl. Comburg hin.
Haller Chronik nach Georg Widman und Johann Herolt, Hs. um 1600, StadtA Schwäb. Hall 4/4 Bl. 25R
Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Melchior Wetzel (1505-1567), Stättmeister, und seine Ehefrau Catharina geb. Stadtmann
Datum: 1556
Ehewappen; links das Wetzel'sche, rechts das Stadtmann'sche Wappen
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Reichalmosen, T. 1 R. 7 W. 4-5 (s. auch T. 1 R. 3 W. 6)
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Melchior Wetzel (1505-1567), Stättmeister
Datum: 1559
Wachssiegel an einer Urkunde zum Verkauf von Salzsiederechten
StadtA Schwäb. Hall R93/67
Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Margarethe Wetzel geb. Neuffer verwitw. Bechstein († 1581), Ehefrau des Lienhard Bechstein († um 1557) aus Gelbingen, Wirt und Ratsherr, danach des Melchior Wetzel (1505-1567), Salzsieder und Stättmeister
Datum: 1581
Detail des Grabsteins. Er zeigt (von links n. rechts) die Wappen Bechstein, Neuffer und Wetzel.
Grabdenkmal außen an der Südseite von St. Michael.
Daniel Stihler, Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Jakob Wetzel (ca. 1550-1619), Wirt zum Rössle, und seine Ehefrauen Margarethe Feyerabend (1549-1595) und Barbara Rühle (1573-1619)
Datum: 1619
Wappendarstellung am Grabstein. In der Mitte das Wappen des Ehemanns, links und rechts unten die Familienwappen der Ehefrauen.
Foto des heute nicht mehr vorhandenen Grabsteins auf dem Oberen Nikolaifriedhof von W. Klemm, um 1895-1900 (HFM Inv.-Nr. 2016/530)
Hällisch-Fränkisches Museum
Anna Magdalena Seefried geb. Wetzel (1613-1676), Ehefrau des Johann Seefried (1607-1636), Stadtschultheiß und Kriegskommissar
Datum: 1636
Grabstein; links das Wappen des Ehemanns, rechts das der Anna Magdalena geb. Wetzel
Grabdenkmal außen an der Südseite von St. Michael.
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Wetzel
Datum: um 1657
kolorierter Kupferstich
Deß Neüen Wappenbuchs Fünffter und Letzter Theil..., Nürnberg (Paulus Fürst) o.J. [um 1657], T. 261, s. auch hier
Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Die Erben der Kunigunda Werner geb. Wetzel (1578-1660), Witwe des Johann Jakob Werner (1597-1657), Pfarrer zu Großaltdorf
Datum: nach 1660
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 4 W. 10
Maria Barbara Wetzel geb. Stadtmann (1624-1672), Witwe des David Wetzel (1624-1670), Ratsherr
Datum: 1673
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 8 W. 4
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Wetzel
Datum: 18. Jh.
Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik
Adelige und bürgerliche Familien in Schwäbisch Hall, Hs. 18. Jh, StadtA Schwäb. Hall 4/2242, S. 22
Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Johann Wolfgang Wetzel (1674-1739), Salzsieder und Haalmeister (vermutlich)
Datum: nach 1728 / 20. Jh.
J. W. Wetzel war Besitzer des Hauses Blockgasse 13 und baute es nach dem Stadtbrand 1728 wieder auf. Der Wappenstein ist vermutlich kein Original, sondern eine Kopie aus dem 20. Jh.
Südseite des Hauses Blockgasse 13
Daniel Stihler, Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Wibel
Datum: 18. Jh.
Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik
Adelige und bürgerliche Familien in Schwäbisch Hall, Hs. 18. Jh, StadtA Schwäb. Hall 4/2242, S. 6
Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Johann Friedrich Wibel (1645-1702), Stättmeister
Datum: 1702
Detail des Grabsteins
Grabdenkmal außen an der Nordseite von St. Michael.
Daniel Stihler, Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Georg Bernhard Wibel (1623-1707), Prediger an St. Michael
Datum: 1707
Kupferstich
Ausschnitt aus einem Portrait Wibels; Kupferstich von A. M.Wolffgang nach einem Gemälde von G. D. Zweiffel in StadtA Schwäb. Hall HV HS 89
Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Johann Balthasar Wibel (1693-1737), Ratsherr, und seine Ehefrau Catharina Elisabetha geb. Seiferheld (1694-1762)
Datum: nach 1728
Allianzwappen: links das Wibel'sche, rechts das Seifferheld'sche Wappen
Wappenstein über (ehem.) Portal an der Nordseite des Hauses Am Markt 8
Daniel Stihler, Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Johann Balthasar Wibel (1693-1737), Ratsherr, und seine Ehefrau Catharina Elisabetha geb. Seiferheld (1694-1762)
Datum: um 1732
s.o.
Stukkatur im ehem. Salon des Hauses Am Markt 8 (OG), dem Stukkateur Johann Jakob Schweizer zugeschrieben
Daniel Stihler, Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Catharina Elisabetha Wibel geb. Seiferheld (1694-1762), Witwe des Johann Balthasar Wibel (1693-1737)
Datum: 1738
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Reichalmosen, T. 2 R. 1 W. 5
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Heinrich Nikolaus Wibel (1668-1741), Baugegenschreiber, und seine Ehefrau Euphrosine geb. Weidner (1677-1745)
Datum: 1745
Ehewappen; links das Wibel'sche, rechts das Weidner'sche Wappen
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Reichalmosen, T. 2 R. 2 W. 5-6
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Johann Joseph Franz Wibel (1716-1769), Amtsvogt zu Vellberg, und Maria Rosina geb. vom Jemgumer Closter (1719-1796)
Datum: 1769
Detail des Epitaphs; Allianzwappen (links Wibel, rechts Jemgumer Closter)
Martinskirche Stöckenburg (Vellberg), südliche Innenwand Langschiff
Daniel Stihler, Schwäbisch Hall
Dr. Georg Rudolf Widman (1519-1584), Syndikus, und seine Ehefrau Barbara geb. Schwert (1525-1599) aus Germersheim
Datum: 1561
Ehewappen; links das Widman'sche, rechts das Schwert'sche Wappen
datierter Wappenstein am Haus Am Markt 5 (Widmanhaus)
Daniel Stihler, Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Georg Widman (1486-1560), Pfarrer zu Erlach und Chronist
Datum: 1567
posthume Stiftung
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Reichalmosen, T. 1 R. 3 W. 10
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Dr. Georg Rudolf Widman (1519-1584), Syndikus
Datum: 1571
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Reichalmosen, T. 1 R. 4 W. 2
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Dr. Georg Rudolf Widman (1519-1584), Syndikus, und seine Ehefrau Barbara geb. Schwert (1525-1599) aus Germersheim
Datum: 1587
wie oben
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Reichalmosen, T. 1 R. 4 W. 8-9
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Wilhelm Widman (1586-1657), Pfarrer zu Honhardt
Datum: 1657
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 3 W. 8
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Maria Agatha Käser geb. Widman († 1668), Ehefrau des Johann Käser, Verwalter in der Johanniter-Kommende in Schw. Hall
Datum: 1668
Allianzwappen auf dem Epitaph der Agatha Käser geb. Widman; links das Käser'sche, rechts das Widman'sche Wappen.
in der ehem. Friedhofsmauer um die Kirche St. Johannes Baptist, Steinbach
Günter Albrecht, Schwäbisch Hall
Christina Wieland geb. Halberger († 1564), Ehefrau des Johannes Wieland († 1600), Pfarrer
Datum:
Epitaph; links das Wieland'sche, rechts das Hallbergersche Wappen
Epitaph außen am Chor der Kirche St. Katharina, Lange Straße 38
Daniel Stihler, Stadtarchiv Schwäbisch Hall
von Wilhelmsdorf
Datum: um 1600
Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik; nach Wilhermsdorf (Lkr. Fürth, Bayern), laut Chronik in Hall ansässig und mit den Berler und von Münkheim verschwägert.
Haller Chronik nach Georg Widman und Johann Herolt, Hs. um 1600, StadtA Schwäb. Hall 4/4 Bl. 18V
Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Johann Georg Christoph Winckler (1685-1739), Pfarrer zu Stöckenburg, und Johanna Euphrosyna geb. Werner (1658-1757)
Datum: 1739
Detail vom Grabstein; Allianzwappen (links Winckler, rechts Werner)
Martinskirche Stöckenburg (Vellberg), südliche Außenwand
Daniel Stihler. Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Heinrich Winkelhofer († 1484) aus Ehingen, Stadtschreiber
Datum: 1484
Detail des Grabsteins; links wahrscheinlich das Winkelhofer'sche Wappen, rechts evtl. das der Ehefrau Veronika Bomer aus Wangen
Grabdenkmal außen an der Südseite von St. Michael.
Daniel Stihler, Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Wölfer von Sontheim
Datum: um 1600
Wappenzeichnung aus einer Haller Chronik; laut dieser auch in Hall ansässig.
Haller Chronik nach Georg Widman und Johann Herolt, Hs. um 1600, StadtA Schwäb. Hall 4/4 Bl. 39R
Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Wölfer von Sontheiim
Datum: um 1657
Kupferstich
Deß Neüen Wappenbuchs Fünffter und Letzter Theil..., Nürnberg (Paulus Fürst) o.J. [um 1657], T. 255
Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Wollmershäuser
Datum: um 1657
Kupferstich
Deß Neüen Wappenbuchs Fünffter und Letzter Theil..., Nürnberg (Paulus Fürst) o.J. [um 1657], T. 259
Stadtarchiv Schwäbisch Hall
Johann Georg Wollmershäuser (1618-1688), Bader, Chirurg und Ratsherr, und seine Ehefrau Margarethe geb. Köberer (1636-1695)
Datum: 1688
Ehewappen; links das Wollmershäuser'sche, rechts das Köberer'sche Wappen
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Reichalmosen, T. 1 R. 9 W. 1-2
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
Die Erben des Georg Wüst (1599-1673), Goldschmied
Datum: 1673
St. Michael, Schwäbisch Hall, Stiftertafel Gymnasium, T. 1 R. 8 W. 8
Dietmar Hencke, mit freundlicher Genehmigung der evang. Kirchengemeinde St. Michael und St. Katharina
