Gebäudeverzeichnis

Am Markt 9 und 9a - Egenhaus

Adresse: Am Markt 9 und 9a
Primärkatasternummer: 225
Besitzer
Schwarz, Wilhelm, Kaufmann; Präceptor Firnhaber


Besitzerliste

1539: Das Haus "der Hofmeisterin" [= Sibilla Egen] wird an Wilhelm Seckel verkauft (StadtA Schwäb. Hall 4a/24, Nr. 452, Ausgaben: Insgemein)

1712: Das Haus gehört dem Stättmeister Johann Lorenz Drechsler (1664-1725), der es dem Unterpfandsbuch zurfolge "erheyrathet" hat.

nach 1725: Das Haus kommt auf bislang unbekannte Weise von Drechsler oder seinen Erben an den Ratsherrn und Handelsmann Johann Melchior Seiferheld (1668-1749).

1749: Je eine Hälfte des Hauses geht als Erbe von Johann Melchior Seiferheld an den Sohn Georg Lorenz Seiferheld (1711-1780), einen Ratsherrn, und an die Schwiegertochter Anna Elsabetha Hartmann geb. Bölz, verwitwete Dötschmann und Seiferheld. Anna Hartmann (1714-1797) ist in ihrer dritten Ehe mit dem Ratsherrn und späteren Stättmeister Jakob Peter Hartmann (1722-1791) verheiratet und Witwe des Ratsadvokaten Christan Heinrich Dötschmann (1710-1741) und des Steuerregistrators Friedrich Peter Seiferheld (1713-1743). Jakob Peter Hartmann ist damit nominell (für seine Frau und den Stiefsohn Carl Friedrich Seiferheld) Besitzer der Haushälfte.

nach 1749: Die Haushälfte des Jakob Peter Hartmann geht (vielleicht 1766 als Heiratsgut?) an dessen Stiefsohn, den Honhardter Amtspfleger und Stadtschreiber Carl Friedrich Seiferheld (?-?).

1782: Johann Jacob von Olnhausen (1730-1787), des Äußeren Rats und Handelsmann, kauft eine Haushälfte am 22. April 1782 für 2.700 Gulden von Carl Friedrich Seiferheld.

1782: Johann Jacob von Olnhausen kauft die Haushälfte des Georg Lorenz Seiferheld laut Vertrag vom 18. Dezember 1782 für 3.600 Gulden und ist damit Besitzer des ganzen Hauses.

1787: Das Haus kommt vermutlich nach dem Tod des Johann Jacob von Olnhausen am 3. Mai 1787 als Erbschaft an dessen Sohn, den Kauf- und Handelsmann Georg Christoph Eberhard von Olnhausen (1770-1800).

1800: Nach dem Tod des Georg Christoph Eberhard von Olnhausen fällt das Eigentum am Haus an seine Witwe Marie Sibille von Olnhausen geb. Sandel (1780-1849).

1802: Georg Christoph Eberhard von Olnhausens Witwe Marie Sibille von Olnhausen geb. Sandel bringt das Haus in ihre zweite Ehe mit dem Kaufmann Johann Wilhelm Schwarz (1772-1842) ein, der damit Miteigentümer des Hauses wird.

1825: Oberpräzeptor Christian Firnhaber erhält ein Drittel des Hauses als Heiratsgut seiner Ehefrau Magdalene von Olnhausen.

1849/1850:  Maria Sibylle Schwarz geb. Sandel, die Witwe des Kaufmanns Johann Wilhelm Schwarz, stirbt am 25. Dezember 1849. Da das einzige Kind aus dieser Ehe, Johann David Peter Schwarz (1803-1830), nicht mehr am Leben ist, fällt der Anteil von zwei Dritteln am Haus an Magdalene Firnhaber geb. von Olnhausen, ihre Tochter aus der  Ehe mit Georg Christoph Eberhard von Olnhausen. In der (verloren gegangenen) Inventur vom 30. Januar 1850 wird dem Ehepaar Firnhaber der Hausanteil zugewiesen, womit es Besitzer des ganzen Anwesens wird.

1873: Nach dem Tod des Professors a.D. Christian Firnhaber am 13. Mai 1873 einigen sich die Erben darauf, die Verwaltung des Vermögens in den Händen der Witwe Magdalene Firnhaber geb. von Olnhausen zu belassen. In diesem Zusammenhang wird der Wert des Vermögens von Christian Firnhaber und seiner Frau auf etwa 100.000 Gulden geschätzt.

1875/76: Nach dem Tod der Magdalene Firnhaber geb. von Olnhausen, Witwe des Professors Christian Firnhaber, am 22. Oktober 1875, fällt das Eigentum am Haus im Zuge der bis Februar 1876 durchgeführten Realteilung an ihre vier Kinder:
1.) Obertribunalrat Theodor Firnhaber in Stuttgart
2.) Marie Jopp geb. Firnhaber, Witwe des Diaconus Friedrich Wilhelm Jopp in Hall
3.) Pauline Schoffer geb. Firnhaber, Gattin des Ökonomierats Heinrich Schoffer in Kirchberg bei Sulz
4.) Sophie Weilbacher geb. Firnhaber in Hall, Witwe des Amtmanns Emil Weilbacher
Das Haus "wollen die Erben vorerst gemeinschaftlich und unabgetheilt behalten". Den Wert des Anwesens setzt die Teilungsbehörde mit 28.000 Mark an.

1891: Landgerichtspräsident Theodor Firnhaber in Stuttgart und Heinrich Schoffer, Ökonomierat in Kirchberg/Sulz und Witwer der 1888 verstorbenen Pauline Schoffer geb. Firnhaber, verkaufen ihre Anteile am Haus (jeweils ein Viertel) am 30. Mai 1891 für 16.000 Mark an Rechtsanwalt Richard Ade in Hall, Ehemann der Marie geb. Jopp, einer Tochter der Marie Jopp geb. Firnhaber.

In den Adressbüchern genannte Besitzer und Bewohner

1886: Als Besitzer genannt: Maria Jopp, Pfarrerswitwe; Friedrich Jopp, Justizreferendär; Sophie Weilbacher, Amtmannswitwe (alle Miteigentümer als Erben des Prof. Christian Firnhaber)

1890: Als Besitzer genannt: Richard Ade, Rechtsanwalt; Marie Jopp, Pfarrerswitwe; Wilhelm Schoffer, Justizreferendär; Sophie Weilbacher, Amtmannswitwe (alle Miteigentümer als Erben des Prof. Christian Firnhaber)

1894: Als Besitzer genannt: Richard Ade, Rechtsanwalt; Marie Jopp, Pfarrerswitwe (alle Miteigentümer als Erben des Prof. Christian Firnhaber)

1901: Als Besitzer genannt: Richard Ade, Rechtsanwalt; Marie Jopp, Pfarrerswitwe; Sophie Weilbacher, Amtmannswitwe; Friedrich Jopp, Landrichter (alle Miteigentümer als Erben des Prof. Christian Firnhaber)

1906: Als Besitzer genannt: Richard Ade, Rechtsanwalt und öffentlicher Notar; Marie Jopp, Pfarrerswitwe; Sophie Weilbacher, Amtsmannswitwe; Friedrich Jopp, Landgerichtsrat; Eugenie Jopp, ledig (alle Miteigentümer als Erben des Prof. Christian Firnhaber)

1910: Als Besitzer genannt: Marie Jopp, Pfarrerswitwe;Friedrich Jopp, Landgerichtsrat; Richard Ade, Rechtsanwalt und öffentlicher Notar (alle Miteigentümer als Erben des Prof. Christian Firnhaber)

1920: Als Besitzer genannt:Friedrich Jopp, Landgerichtsdirektor; Marie Ade, Rechtsanwaltswitwe (alle Miteigentümer als Erben des Prof. Christian Firnhaber)

1928: Als Besitzer genannt: Marie Ade, Rechtsanwaltswitwe; Friedrich Jopp, Landgerichtspräsident a.D.; Eugenie Jopp, Rentnerin
Mieter/ Mitbewohner: Antonie  von Beger, Baudirektorswitwe

1932: Als Besitzer genannt: Ade und Jopps Erben
Mieter/ Mitbewohner: Dr.med. Annemarie Clauß, Praktizierende Ärztin; Margarete Neubronner, Hausdame; Antonie von Beger, Baudirektorswitwe

1938: Als Besitzer genannt: -
Mieter/ Mitbewohner: Charlotte Breitschwerdt, Krankenpflegerin; Dr.med. Annemarie Clauß, Praktizierende Ärztin; Lina Demare, Hausgehilfin; Margarete Neubronner, Hausdame; Marie Walter, Hausgehilfin

1950: Polizeiwache, Stadtpolizei, Polizeikomissar: Wilhelm Albig

1956: Polizeiamt und Polizeiwache; Ämter der Stadtverwaltung; Bezirksnotariat 1

Haustafel

Über das Nachbarhaus, das Café, ist in der Beletage ein ehemaliger Wohnraum mit barockem Stuck und Gemälden zugänglich. Im Vorgängerbau wohnte um 1500 Sibilla Egen, eine junge und reiche Witwe des Haller Stadtadels. Sie richtete eine Stiftung für unverheiratete Jungfrauen, bedürftige Witwen und junge Handwerker ein. Schwangere Frauen auf dem Lande sollten Trost und Hilfe bei Hebammen finden.

Befunde aus Bauforschung

Keller vom 13. bis 15. und 18. Jahrhundert. (StadtA Schwäb. Hall BF 240 und BF 239)

Ergebnisse einer baubegleitenden Untersuchung im Zuge von Grabarbeiten zum Anschluss des Hauses an die Fernwärmeleitung:
einsehbarer Fundamentbereich entstammt der Wiederaufbauphase nach 1728. Südlich vor dem Gebäude Planierungen aus der Zeit des Wiederaufbaus nach 1728 oder noch jünger, kein älterer archäologisch relevanter Schichtenaufbau feststellbar (Büro Schaetz/Bönsch/Weihs, 8.10.1998, bei Bauakten).

Befunde aus Bauakten

1900: Im Hauptgebäude wird ein neuer Kamin eingebaut.

1906: Die Aufstellung eines Ofens in einem Zimmer im 1. Stock wird genehmigt.

1916: Rechtsanwalt Ade lässt einen neuen Kamin im Waschküchengebäude im Hinterhof einbauen.

1941: Gegen die Erstellung einer Glasüberdachung im Lichthof des städtischen Polizeigebäudes Am Markt 9 legt Apotheker Demmler als Eigentümer des Nachbarhauses Marktstraße 2 (Engelapotheke) Einspruch ein. 

1942-1943: Die Stadt plant den Einbau eines Polizeigefängnisses in das frühere Waschhaus hinter dem Polizeigebäude Am Markt 9, wogegen mehrere Anwohner Widerspruch einlegen.

1943: Die öffentlichen Luftschutzräume in den beiden Kellergeschossen werden durch den EInbau von Gasschleusen erweitert. Den Plänen zufolge befinden sich in den unteren Kellern zwei Luftschutzräume für 22 bzw. 66 Personen, in den oberen Kellern fünf Räume für 22, 7, 12, 32 und 11 Personen.

1961: Einbau einer Ölheizung.

1968: Im Haus ist das Amt für öffentliche Ordnung untergebracht; die Räumlichkeiten sind zufolge einer Stellungsnahme von Stadtoberamtmann Kontermann (6.9.1968) durchweg ungeeignet und zu klein.

1972ff: umfassende Umbauten und Renovierungen: in deren Verlauf werden die Häuser Am Markt 9 und 10 baulich miteinander verbunden, wobei die Räume im EG für die Touristik-Information eingerichtet werden. Die Räume im 1. Stock mit den Deckenmalereien und Stuckdecken werden Teil des "Cafe am Markt" im Nebengebäude Am Markt 10. In den Oberen Stockwerken entstehen Büroräume. Anstoßend an die beiden Gebäude wird ein modernes Hinterhaus (Hinter Am Markt 10) erstellt. Das Bauprojekt wird im Mai 1972 mit Abbrucharbeiten begonnen und ist bis September 1979 abgeschlossen.

1998: Umbau des EG für die Touristik-Information.

1999: Teilsanierung der Sandsteinfassade.

Beschreibungen

historische Beschreibungen

1712: "Eine Behaußung angeschlagen umb 3000 fl, erheyrathet, gültfrey."

1827: Wohnhaus mit 31,8 Ruten, 2 Hühnerställe mit 6,1, Schweinestall 1,5 Ruten, Hof 11,2 und Hof zwischen dem Haus 13,3 Ruten, insgesamt 1/8 Morgen 4,7 Ruten Fläche

um 1840 (Gütebuch 2): "31,8 Rthn VIII 225. Ein großes dreistokiges Wohnhaus auf dem Markt, neben Kaufmann Sandel u. Conditor Finkh, der erste Stok von Stein, mit 2 gewölbten Kellern. Gemeinschaftlich aber unvertheilt mit Oberpraeceptor Firnhaber. B.V.A. 6.666 fl 40 x
6,1 Rthn VIII 225. Ein Waschhaus hinter dem Haus und Höfle, an Kaufmann Sandel und Conditor Pabst stoßend. B.V.A. 66 fl 40 x
Das Abwasser  von diesem Waschhaus hat seinen Abfluß durch da Haus des Pflugwirth Happold VIII 238
1,5 Rthn VIII 225. mit dem Haus zusammenhängender Schopf zu einem Geflügelstall.
11,2 Rthn VIII 225. gepflasterter Hofraum hinter dem Haus an Conditor Finkhen Garten stoßend u. von Sandels Höfle und dem eigenen Waschhaus begrenzt.
Die dermalen an dem Zaun zwischen ebenbeschriebenem Höfle und dem des Kaufmann Sandels Nro. 412/413 angebrachte Thüre ist eine Vergünstigung von Seite der Kaufmann Schwarz Witwe
2,1 Rthn VIII 225. gepflasterter Hofraum zwischen dem eigenen Wihnhaus u. Kaufmann Sandels Haus".

Beschreibungen aus den Denkmallisten

Barocker Putzbau mit Mansardwalmdach, 1730, Obergeschoss im 19. Jh. verändert. Innenausstattung. Eingetragen ins Landesverzeichnis der Baudenkmale seit 08.10.1925. (StadtA Schwäb. Hall: Liste der Kulturdenkmale der Stadt Schwäb. Hall, Stand 10/1982, S. 69)

Am Markt 9 (Flst.Nr. 0-95/1). Barocker Putzbau mit Mansardwalmdach, 1730, Obergeschosse 19. Jahrhundert. Innenausstattung. § 28 (aus: Liste der Kulturdenkmale in Baden-Württemberg, Stadt Schwäbisch Hall, Stand 13.11.2013)

Besonderheiten

Die Stuckdecke mit Fresken im Ersten Stock 

 

 

 

 

 

 

Eine Besonderheit des Hauses ist ein Raum im 1. Stock, der eine aufwändigen Stuckdecke mit Freskomalereien aufweist. Auftraggeber war der Ratsherrn und Handelsmann Johann Melchior Seiferheld (1668-1749), der das Haus kurz vor dem „Großen Stadtbrand“ vom 31. August 1728 erworben und nach seiner Zerstörung bis etwa 1735 wieder aufgebaut hatte. Eine aufwändige Ausstattung mit Freskomalereien und Stuckaturen erhielt ein dem Marktplatz zugewandter, annähernd quadratischer Raum (5,7 x 5,2 m) im Ersten Stock. Die Freskomalereien weisen biblische Motive aus dem Neuen Testament auf. Das mittlere, zentrale Bildfeld thematisiert „Die Ausgießung des Heiligen Geists“ (nach Apostelgeschichte 10, 44). Die „altertümlich wirkende, spröde Komposition“ (so E. Jeutter) zeigt Maria und die Apostel auf einer Bank sitzend, mit Flammen auf dem Kopf, die den Heiligen Geist symbolisieren.  In den sog. „Seitenstücken“, den kleineren Fresken in den Raumecken, sind „Die Verkündigung an Maria“ (nach Lukas 1,28), „Die Anbetung der Hirten“ (nach Lukas 2,15-16), „Jesus am Ölberg“ (nach Lukas 22,40-44) und „Die Verklärung Christi“ (nach Matthäus 17,2-6) dargestellt. Während das zentrale Bild vermutlich eine selbstständige Komposition des Künstlers ist, dürften die Seitenstücke auf Kupferstichen biblischer Motive in Christoph Weigels „Biblia Ectypa“ beruhen, die jedoch umgestaltet und an die zur Verfügung stehenden Flächen angepasst wurden. Die umgebenden Stuckaturen zeigen aufwändige Schmuckelemente wie Pflanzenranken, Vasen und Gesichter. Vor allem aber werden sie von spärlich gekleideten Frauen- und Männergestalten geprägt, bei denen es sich um Allegorien der vier Jahreszeiten Frühling, Sommer, Herbst und Winter sowie der vier Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft handelt. Die Arbeiten sind nicht signiert; der Kunsthistoriker Dr. Ewald Jeutter hat jedoch aufgrund stilistischer Kriterien den Schwäbisch Haller Maler und Stuckateur Johann Michael Roscher als Künstler identifiziert. Die Gemälde gleichen den signierten und Roscher damit eindeutig zuzuordnenden Fresken in der Hospitalkirche in „der hölzernen Körperauffassung der Figuren, durch die schablonenhafte Behandlung der Gesichter, und durch die lichte Lokalmalerei“. Die Nutzung des Raums ist nicht nachvollziehbar. Dr. Ewald Jeutter nimmt an, dass es sich um ein „Schlafgemach“ gehandelt habe. Grundlage ist wohl, dass eine Inspirationsquelle für die Stuckaturen ein Entwurf für die Dekoration eines solchen Raums aus Paul Deckers „Fürstlichem Baumeister“ von 1711 gewesen sein könnte. Im Zuge der umfassenden Umbauten der beiden Häuser Am Markt 9 und 10 ab 1972 wurden die erheblichen Schäden an den Stuckaturen restauriert. Seit den Umbauten ist der Raum mit den Stuckaturen, ebenso ein Nachbarraum mit einer (bislang nicht datierten) Holzpaneelendecke aus Eiche Teil der Räume des „Cafés am Markt“ (Am Markt 10) und von diesem aus zugänglich.
(Text: nach Ewald Jeutter: Raumdekorationen aus dem zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts in Bürgerhäusern der ehemals "Freyen Reichsstadt Hall. Ein Beitrag zu den Auftraggebern und den Dekorateuren, in: Württembergisch Franken 79 (1995), S. 244-3122, hier S. 262f)

Quellen

Archivalien:

  • Stadtarchiv SHA 4/881 (Unterpfandsbuch Stadt), S. 22; 4/1545 (Häuserbuch 1712), S. 8; 4/1547 (Häuserbuch 1767), S. 7-8; 4/1547a (Häuserbuch 1782), S. 10; 18/3330 (Eventualteilung C. Firnhaber, 1873); 18/3864 (Realteilung M. Firnhaber, 1876); 19/827 (Güterbuch 2), S. 79, 277; 19/1055 (Kaufbuch 38), S. 119; S27 (Genealog. Kartei); Mikrofilm KB 1393, Bd. 69 (Familienregister St. Michael, 1808ff), Buchst. S Bl. 122
  • Baurechtsamt SHA, Bauakten Am Markt 9 (-10)

Pläne und Ansichten vor 1827:

  • StadtA SHA 05/0588 (1717); S10/0804 (1728, Ausschnitt); 16/0157 (nach 1735, Ausschnitt)

Literatur:

  • Adressbücher 1886-1956
  • Ewald Jeutter: Raumdekorationen aus dem zweiten Drittel des 18. Jahrhunderts in Bürgerhäusern der ehemals "Freyen Reichsstadt Hall. Ein Beitrag zu den Auftraggebern und den Dekorateuren, in: Württembergisch Franken 79 (1995), S. 244-3122, hier S. 262f.