Haller Häuserlexikon – Besitzerliste 1827

Obere Herrngasse 11 - Himmel, Sterne und Diamanten

Adresse: Obere Herrngasse 11
Primärkatasternummer: 61
Besitzer: 1827
Mebus, Johann Caspar, Bäcker, 1/2; Graf, Johann Georg, Maurer, Witwe, 1/2


Besitzerliste

1438: Hans von Rinderbach "der Ältere" wird im Zusammenhang mit einem auf das Haus bezogenen Rechtsgeschäft erwähnt (Verkauf?). Vvermutlich handelt es sich um den von 1396 bis 1438 als Bewohner der Keckengasse nachweisbaren Schultheißen Hans von Rinderbach. 

1489: Der aus Rothenburg ob der Tauber stammende, reiche Stadtadelige und Ratsherr Hans Schultheiß (gest. 1501) lässt sich sich ab 1489 als Eigentümer des Anwesens nachweisen. 

1501: Nach dem Tod von Hans Schultheiß wird das Haus zumindest bis 1517 von seiner Witwe Anna Schultheiß geb. Uebler bewohnt. Sie steht mit einem versteuerten Vermögen von 11.600 Gulden im Jahr 1509 an zweiter Stelle hinter Kaspar Eberhart (19.000 Gulden).

1519: Spätestens 1519 gehört das Haus Heinz Schultheiß (gest. 1533), dem Sohn von Hans und Anna Schultheiß. 

1533 : Eigentümerin des Hauses wird Katharine Schultheiß geb. Gremp, Witwe des Heinz Schultheiß. Sie stammt vermutlich aus der Stuttgarter Honoratiorenfamilie Gremp. Sie ist 1545 mit einem steuerpflichtigen Vermögen von 10.000 Gulden reichste Bürgerin der Stadt; 1546 heiratet sie den Stadtadeligen Werner Keck.

vielleicht um 1552: Möglicherweise um 1552 (die Mutter kauft zu diesem Zeitpunkt ein Anwesen in Unterlimpurg) kommt das Haus an Heinrich Schultheiß (gest. 1586), Sohn des Heinz und der Katharine Schultheiß. Dieser zahlt 1575 Nachsteuer, was darauf hindeutet, dass er die Stadt dauerhaft verlässt bzw. verlassen hat, und wird 1577 letztmalig als Besitzer des Hauses in der Oberen Herrngasse bezeichnet. Er stirbt 1586 in Ochsenburg bei Brackenheim.

um 1577/80: Die Reichsstadt Hall hat das Anwesen von Heinrich Schultheiß um 1577 bis 1580 "kauf- und wechselweise" übernommen.

1583: Die Stadt verkauft das Haus laut einer (im Original erhaltenen) Urkunde vom 13. August 1583 für 700 Gulden an den Magister Isaak Eisenmenger (gest. um 1611), zu diesem Zeitpunkt Pfarrer zu St. Johann, später in Geislingen.

1585: Isaac Eisenmenger verkauft das Haus laut einer nur teilweise überlieferten Urkunde vom 5. November 1585 wieder (Auszug im Kaufvertrag von 1687/1695 in 4/668). Bei dem nicht genannten Käufer handelt es sich wahrscheinlich um den aus Miltenberg stammenden Ratsherr und späteren Stättmeister Johann Heimberger (1561-1615), der ab 1591 als Besitzer des Anwesens nachweisbar ist.

1586: Vermutlich kauft der Besitzer des Hauses -  wohl Johann Heimberger -  laut einer nur teilweise überlieferten Urkunde vom 26. Mai 1586 (Auszug im Kaufvertrag von 1687/1695 in 4/668) das "Nebenbäule" (heute Obere Herrngasse 13) von Johann Wilhelm Krauß, dem Besitzer des Nachbarhauses Obere Herrngasse 15. Das Haus gehört seitdem als Nebengebäude zum Anwesen Obere Herrngasse 11 (bis 1765).

1615: Nach dem Tod von Johann Heimberger wird das Haus von seiner Witwe Marie Heimberger geb. Firnhaber (um 1563-1621) bewohnt.

1621: Gemäß des Testaments von Johann und Marie Heimberger von 1613 fällt das Haus an Maries Schwester Ursula Gräter geb. Firnhaber (1567-1622), die Witwe des Pfarrers Christoph Gräter.

1622: Nach dem Tod von Ursula Gräter befindet sich das Haus ab 1622 im Besitz der beiden Töchter Maria in Ingelfingen und Ursula  in Waldenburg. 1630 wird im Beetregister Georg Glock, Amtmann und Keller zu Ingelfinden, der Ehemann der Ursula Gräter, wegen "Johann Heimbergers Haus und Gärten" erwähnt.

spätestens 1633: Ab 1633 ist als Besitzer des Hauses der Kapitänleutnant (Offizier) Wolfgang Firnhaber (1600-1635) nachweisbar, ein entfernter Verwandter der Vorbesitzerin Ursula Gräter geb. Firnhaber. Er stirbt 1635 vermutlich an der Pest, seine zweite Frau Regina Rosine geb. Clauss kurz darauf.  

1635: Nach dem Tod der Eltern gehört das Haus Maria Sofie (*1630) und Anna Magdalena Firnhaber (*1631), den beiden Kindern Wolfgang Firnhabers aus seiner ersten Ehe mit Anna Maria geb. Beurlin.

1651: Besitzer des Hauses ist nunmehr der Jurist, Ratsadvokat und Stadtschreiber Johann Heinrich Dietrich d.Ä.(1596-1672), dessen Frau Susanna Maria geb. Clauss eine Schwester der zweiten Ehefrau von Wolfgang Firnhaber ist. Der Zeitpunkt, zu dem er das Haus erworben hat, ist unbekannt.

1672: Nach dem Tod seines Vaters wird der Jurist und Stadtschreiber Johann Heinrich Dietrich d.J. (1640-1676) Eigentümer des Hauses.

1676: Susanne Dietrich geb. Albert (1646-1686) tst nach dem Tod ihres Ehemannes Johann Heinrich Dietrich d.J. Besitzerin des Hauses.

1686: Nach dem Tod der Susanne Dietrich fällt der Besitz des Ehepaares an dessen überlebende Kinder, für die als Vormünder der Onkel Christoph Dietrich und der Teilungsschreiber Nikolaus Stier amtieren.

1687: Christoph Dietrich und der Nikolaus Stierals Vormünder der Dietrich'schen Kinder verkaufen das Haus für 1.350 Gulden an den reichen Juristen Johann Wilhelm Engelhardt (1653-1711), Ratsherr und Amtmann über den Rosengarten.Der Kaufvertrag wird erst 1695 eingetragen und enthält Verweise auf frühere Besitzerwechsel 1583, 1585 und 1586 ("Nebenbäule").

1711: Nach dem Tod von Johann Wilhelm Engelhardt kommt das Anwesen an seinen Sohn Christoph Friedrich Engelhardt (1682-1727), Jurist, Schultheiß, Ratsherr und Amtmann über die Bühler.

1727: Nach dem Tod von Christoph Friedrich Engelhardt bewohnt seine Witwe Euphrosina Katharina Engelhardt geb. Seiferheld (1685-1764) das Anwesen.

1764: Johann Franz Engelhardt, Senator und Baudeputatus, übernimmt das Haus aus der Erbmasse seiner Mutter Euphrosina Catharina Engelhardt geb. Seiferheld, Witwe des Christoph Friedrich Engelhardt, Mitglied des Inneren Rates und Amtmann über die Bühler. Das Nebenhaus fällt an seine Schwester Anna Maria Bonhöffer geb. Engelhardt, Witwe des Spitalpfarrers Friedrich Dietrich Bonhöffer. 

1765: Johann Franz Engelhardt. verkauft das bisher zum Anwesen gehörende Nebengebäude (heute Haus Nr. 13) am 9. April 1765 an seine Schwester Anna Maria Bonhöffer geb. Engelhardt, Witwe des Spitalpfarrers Friedrich Dietrich Bonhöffer.

1797: Nach dem Tod des Johann Franz Engelhardt, Innerer und Geheimer Rat,  fällt das Haus an die Tochter seiner Schwester Anna Maria Bonhöffer geb. Engelhardt, die Jungfer Katharina Susanna Bonhöffer (1/2 Haus, unterer Stock). Die andere  Hälfte (1/2 Haus, oberer Stock) geht an Sibilla Elisabetha, Ehefrau des Spitalverwalters Johann David Bonhöffer und Tochter von Engelhardts Schwester Susanna Elisabetha Schragmüller geb. Engelhardt, Ehefrau des Friedrich Schragmüller.

1798: Spitalverwalter Johann David Bonhöffer stirbt, der Hausanteil (oberer Stock) bleibt im Besitz seiner Witwe Sibilla Elisabetha Bonhöffer geb. Schragmüller. 

1812: "Frau Spitalverwalter Bonhöffer" verkauft ihre halbe Behausung in der Oberen Herrngasse (oberer Stock) am 30. April 1812 für 1.150 Gulden und weitere 22 Gulden an den Bäcker Johann Kaspar Mebus in Hall.

1812: Mit gerichtlicher Ratifikation vom 26. August 1812 erwirbt Mebus von "Jungfer" Catharina Susanna Bonhöffer für 150 Gulden deren Anteil an einem Scheuerlein hinter dem Wohnhaus mit Stallung und halbem Hofrecht.

1817: Catharina Susanna Bonhöffer verkauft am 13. Mai 1817 ihre Haushälfte "sammt dazugehörigen Bronnen" für 725 Gulden und weitere 22 Gulden "Kaufgeld"an den Maurermeister Johann Georg Graf. Die Verkäuferin, der auch das Nebenhaus (heute Nr. 13) gehört, behält sich auf Lebenszeit eine Reihe von Nutzungsrechten vor.

1827: als Besitzer sind im Primärkataster genannt: Johann Caspar Mebus, Bäcker; die Hälfte des Wohnhauses und die Scheuer;  Johann Georg Grafs Witwe die andere Hälfte des Wohnhauses. Mebus besitzt 1812 auch einen Keller in der Pfarrgasse.

1834: Die Vormünder der beiden Steinhauer Graf'schen Söhne Wilhelm und Christian verkaufen dessen Hausanteil (die untere Wohnung, Altane, halbe Holzkammer, der untere Keller, die Hälfte am unteren und oberen Dachboden, der Wandbehälter an der unteren Stiege) nach vorausgegangener Auktion vom 17. Oktober 1834 am 15. November für insgesamt 1.225 Gulden an den Küfermeister Jacob Wagner. Als Datum des Besitzübergangs (Steuerpflicht) wird der 1. Juli 1835 festgelegt.

1836: Am 30. März 1836 wird der Verkauf des Mebus'schen Hausanteils an den Salzsieder und Hauderer (Lohnkutscher) Heinrich Wolfgang Röhler eingetragen. Röhler hat diesen Anteil bereits am 12. März 1831 im Zuge der Versteigerung der Mebus'schen Gantmasse (Konkursmasse) gekauft und am 7.November 1834 die oberamtliche Genehmigung erwirkt. Der Hausanteil umfasst die Wohnung im Oberen Stock, den oberen und unteren Boden je zur Hälfte, einen Anteil an der Tenne und am Brunnen, einen großen Keller unter dem Haus der Witwe des Landhauptmanns Hornung, eine Scheuer und Tenne unterhalb dieses Wohnhauses, ein neuerbautes dreistöckiges Scheuerle mit Stallungen am Wohnhaus, eine Remise, "worin ehemals ein Bekofen gewesen", ein einstöckiges Häuschen, unter dem sich der "Gemüskeller" befindet, sowie den ganzen Hof mit Miststätte. Röhler bezahlt 1.650 Gulden, von denen lediglich 50 Gulden an die Eheleute Mebus gehen, der Rest von 1.600 Gulden wird "nach der oberamtlichen Verweisung" zur Begleichung der Schulden des Mebus verwendet.

1867: Nach dem Tod des Küfermeisters und Weinhändlers Julius Jacob Wagner am 13. Juli 1867 geht dessen auf 2.800 Gulden veranschlagte Hausanteil (der mittlere Stock, die Hälfte an den beiden Dachböden, ein gewölbter Keller, der gemeinschaftliche Hausöhrn, eine Holzkammer) zusammen mit dem Erdgeschoss des Nebengebäudes Nr. 62 (heute Obere Herrngasse 13)im Zuge der Realteilung als Erbe an den Sohn, den Weinhändler Friedrich Wilhelm Wagner.

1872: Der Weinhändler Friedrich Wilhelm Wagner verkauft laut einem am 16. August 1872 eingetragenen Vertrag seinen Hausanteil (1 gewölbter Keller, Hausöhrn, Holzkammer, der mittlere Stock, die Hälfte der beiden Dachböden) sowie eine Remise, den Hofraum mit gemeinschaftlichem Brunnen, "welcher sein Wasser aus der städtischen Röhrenleitung erhält", sowie das benachbarte Haus Nr. 62 (= Obere Herrngasse 13) mit Küfereiwerkstätte und Branntweinbrennerei für insgesamt 4.700 Gulden an den Küfer Andreas Ebert. Der Preis des Hausanteils wird auf 3.500 Gulden veranschlagt.Der Besitzübergang erfolgt auf 1.September 1872.

1877: Der Hauderer (Lohnkutscher) Heinrich Wolfgang Röhler verkauft am 11. Januar 1877 seinen Hausanteil (die Hälfte am Hausöhrn, eine Holzkammer, der ganze obere Stock, die Hälfte an den beiden Dachböden) inklusive zugehörigem Hofraum und der Scheuer mit Stallung Nr. 62a sowie einem Gartengrundstück auf Gemarkung Weckrieden für 13.714 Mark an den israelitischen Kaufmann Maier Schwab. Schwab erhält als "Dareingaben": "1 Pferd, 4 Kühe, 1 Kalb, 2 Wägen, 1 Schlitten, 2 Gaisen" (= Geißen/Ziegen).Die Besitzübergabe ist bereits erfolgt.

1877: Der israelitische Handelsmann Maier Schwab verkauft am 21. März 1877 den gewölbten Keller unter dem Haus Nr. 37 a/b (= Pfarrgasse 16) für 1.371 Mark an den Bierbrauer Heinrich Kaiser. Der Besitzübergang erfolgt mit Abschluss des Kaufvertrags.

1877: Der israelitische Handelsmann Maier Schwab verkauft am 13. Juli 1877 seinen von Heinrich Wolfgang Köhler erworbenen Hausanteil (die Hälfte am Hausöhrn, eine Holzkammer, der ganze obere Stock, die Hälfte an den beiden Dachböden) sowie den unter dem Haus PKN 37 a/b (= Pfarrgasse 16) befindlichen "Gemüs Keller"  am 13. Juli 1877 für 4.800 Mark an den Küfer Andreas Ebert, der seit 1872 bereits die andere Haushälfte besitzt. Die Besitzübergabe ist bereits erfolgt. Andreas Ebert ist damit alleiniger Besitzer des Haupthauses. Das Hinterhaus Nr. 62a ist in diesem Verkauf jedoch nicht enthalten.

1877: Der israelitische Handelsmann Maier Schwab verkauft am 14. September 1877 den von Heinrich Wolfgang Köhler erworbenen Hofraum sowie die Scheuer mit Stallung Nr. 61a für 2.745 Mark an den Metzger Albert List.

1882: Der gewölbte Keller unter dem Haus Nr. 37 a/b (= Pfarrgasse 16) wird von Heinrich Kaiser zusammen mit dem Haus PKN 297 (heute Gelbinger Gasse 32, Wirtschaft "Alt Hall") und anderen Immobilien und Grundstücken am 7. August 1882 für 30.850 Mark an seine Tochter Caroline Kaiser und deren Bräutigam, den Bierbrauer Georg Pflugfelder aus Wolpertshausen verkauft. 6.850 Mark werden als Heiratsgut vom Kaufpreis abgezogen. Der Besitzübergang findet am 1. September 1882 statt. Der Keller befindet sich noch 1904 im Besitz des Ehepaares Pflugfelder.

1883: Der Metzger Albert List verkauft die zweistöckige Scheuer Nr. 61a "mit Stallung hinter dem Haus des Küfers Ebert und unter dem Haus VIII 37", eine weitere "unter dem Haus VIII 37 a b befindliche Scheuer und Tennen" sowie einen gepflasterten Hofraum mit Ausfahrt in die Pfarrgasse am 16. April 1883 für 2.600 Mark an den israelitischen Handelsmann Salomon Schwab. Der Besitzübergang erfolgt am 1. Mai. Schwab besitzt diese Scheuer 1902 noch (19/843, S. 641).

In den Adressbüchern genannte Besitzer und Bewohner

1886: [als Besitzer genannt:] Andreas Ebert, Küfer [Anschrift: "Herrngasse (obere) 61"]
Mieter/Mitbewohner: Johanna Deutelin, Ilgenwirts Witwe; Rosine Maier, Taglöhnerin; Friedrich Obermüller, Schuhmacher; Johannes Schuler, Kameralamtsdiener a.D.; Sophie Setzer; Rosine Toberer, Seifensieders Witwe; Adam Utz, Salzsieder

1890: als Besitzer genannt: Andreas Ebert, Küfer
Mieter/Mitbewohner: Ros. Maier, Taglöhnerin; Fr. Obermüller, Schuhmacher; Johannes Schuler, Kameralamtsdiener a.D.; Sophie Setzer; Adam Utz, Salzsieder

1894: als Besitzer genannt: Andreas Ebert, Küfer
Mieter/Mitbewohner: Friedrich Bühl, pens. Lehrer; Kath. Kraft, Taglöhners Witwe; Ros. Maier, Taglöhnerin; Fr. Obermüller, Schuhmacher; Johannes Schuler, Kameralamtsdiener a.D.

1901: als Besitzerin genannt: Luise Ebert, Küfers Witwe [neue Anschrift: "Obere Herrngasse 11"]
Mieter/Mitbewohner: Friedrich Ebert, Küfer; Jakob Kayser, Fabrikarbeiter; Konrad Schmidt, Kaufmann; Friedrich Obermüller, Schuhmacher

1906: als Besitzer genannt: Friedrich Ebert, Küfermeister
Mieter/Mitbewohner: Georg Fritz, Steinhauer; Friedrich Obermüller, Schuhmacher; Gottlieb Kunz, Privatier

1910: als Besitzer genannt: Friedrich Ebert, Küfermeister
Mieter/Mitbewohner: Karl Eisenhardt, Reallehrer

1920: als Besitzer genannt: Friedrich Ebert, Küfermeister
Mieter/Mitbewohner: Friedrich Christe, Postinspektor

1928: als Besitzer genannt: Friedrich Ebert, Küfermeister und Weinhandlung
Mieter/Mitbewohner: Marie Ebert; Ludwig Scholl, Küfergehilfe; Lina Fischer, Witwe

1932: als Besitzer genannt: Friedrich Ebert, Küfermeister und Weinhandlung
Mieter/Mitbewohner: Marie Ebert; Lina Fischer, Witwe

1938: als Besitzer genannt: Friedrich Ebert, Küferei und Weinhandlung
Mieter/Mitbewohner: Marie Ebert; Johanna Frenz, Lebenmittelhändlerin (Laden in Nr. 5); Lina Frenz, Witwe; Luise Frenz, Säuglingspflegerin

1956: als  Bewohner genannt: Hans Baumann, Gerichtsreferendar; Rosine Bohn, Strickerei; Gertrud Ebert, Sprechstundenhilfe; Johanna Frenz, Geschäftsinhaberin; Luise Frenz, Wirtschafterin; Maria Götz, Hauswirtschaftslehrerin; Gerda Griesheimer, Postangestellte; Elisabeth Hofstetter, Landwirtschaftslehrerin; Charlotte Schmidt, Hausfrau; Georg Schmidt, Arbeiter; Lina Schmidt, Bürogehilfin

Haustafel

Die Jahreszahl 1507 im Obergeschoss bezeichnet einen Fassadenumbau und nicht den Neubau selber. Das Fachwerkhaus wurde in dieser enormen Größe nämlich schon 1392 aufgerichtet. Dazu passt die großzügige Halle im Erdgeschoss. Deren historische Deckenbemalung mit silbernen Sternen auf blauem Grund erinnert an einen Nachthimmel. Außen können Sie aufgemalte Diamantquader entdecken.

Befunde aus Bauforschung

Holzteile aus dem 14. und 16. Jahrhundert, dendrochronologisch datiert auf 1391/1392, 1506/1507, 1596. (StadtA Schwäb. Hall BF 74)

Dendrochronologisch datiert: Kernbau Gerüst und Dach auf 1391/92; Giebelumbau auf 1506/07; Dachstuhl 2. Stock auf 1596/97. (BF Lohrum/Bleyer)

Befunde aus Bauakten

(Quelle, soweit nicht anders bezeichnet, Bauakten)

1879/1880: Antrag des Küfers Georg Ebert auf Genehmigung des Einbaus einer Küche im 1. Obergeschoss (Feuerschutzauflagen).

1908: Friedrich Ebert lässt sich die Verlegung von "Schläuchen" unter der Straße zum Haus Nr. 12 (ebenfalls in seinem Besitz) genehmigen.

1957: Frl. Gertrud Ebert erhält Zuschüsse zur Reparatur des Fachwerks.

1960: Einbau von Spülaborten und Anschluss an das Dolennetz für die Häuser Nr. 11 und 13.

1974: Gertrud Zimmer geb. Ebert stellt Antrag auf Genehmigung zum Einbau eines Öltanks.

1976: Umbau des 2. Obergeschosses durch Gertrud Zimmer geb. Ebert.

Beschreibungen

historische Beschreibungen

1583 (Verkauf an I.Eisenmenger): "...unser und gemainer Statt Hauß und Hofraithin alhie inn der Obern Keckhengassen sambt dem daran gelegenen Höfflin zwischen Melchior Stangen Hauß und Matheus Feuchters Scheurlin gelegen, oben an M. Johann Weydner, Preceptor und unden an die gemeine Strassen stossendt, mit allen seinen Zugehörden unnd Rechten, und dem sondern Geding, daß die jenig Maur, so hinden inn ermelt Höflin an gedachtes Präceptors Hauß herabgeht, zu dem selbigen deß Präceptors Hauß gehörig, aber daß darinn stehend Loch (von wegen daß solche Maur umb ain halben Schuch zu weit inn sein Kauffers Höflin gebaut worden) sein Kaufers Haus zustendig sein. Und sollen auch Kauffer und alle seines Hauß Innhabern im sollich obbemelt Höflin irer Gelegenheit nach zu bauen Macht haben, doch höher nit, dann vier und zwainzige Schuch hoch, inmassen der hiebevor darinn gestandene Bau auch gewest, Johann Weidner und seines Hauß Inhabere aber,  daß in ihren Hoff fallendt Traufwasser Kauffers Hauß ohn Schaden außzufueren, darzu auch in vielbemelts sein Kauffers Höflin nichtzit weder zu schütten, zu giessen noch zu werfen mit nichten befugt, sonnst zu rechtem Aigen und stetem Kauff ... wie wir daßselbig von unßerm geweßenen Burger Hainrich Schulthaissen kaufs- und wexelsweiß an uns gebracht..."

1687 (Inventur S. Dietrich): "Eine Wohnbehaußung in der Obern Herrngaßen, neben Herrn Sixt Schübelin, deß Innern Rahts und Presenz-Pfleegers und Herrn Landhauptmann Engelhardten Häusern gelegen, ist ganz frey, ledig und aigen und taxirt pro 900 fl"

1687 (Verkauf an J. W. Engelhardt): "...gedachter ihrer sambtlich Dieterichischen Pflegkind von dero lieben H.Vatter seel. ererbte Wohn-Behaußung, sambt dem darzu gehörig{en] Bronnen darinnen, inn der Obern Keckhen od. Herrngaßen, zwischen H. Joh. Sixt Schübelins deß I[nneren] R[ats] und sein deß H. Kauffers gel. H. Bruders, H. Joh. Frider. Engelhardts, alhiesig wohlbestelttem Statthauptmanns, Behausung[en] gelegen, u. zwar sambt demjenigen Nebenbäule drahn, so hiebevor eine Scheuren gewesen, welche beede Gebäude gantz gült- u. aller anderer Beschwerde frey, auch sonst ohnbekümmert aig[en], und dises alles nach Inhalt dreyer absonderlicher, dem H. Kauffer extradirter Hauß- und Kauffbrieff deren der eine und erste anfahet, Wir Stättm[eister] und Rats sich endet, geben d. 13ten Augusti nach Christi unsers liebsten Herrn und Seeligmachers Geburth 1583. Der andere Ich Isaac Eysenmänger Burgerund sich endet geben den 5ten Novemb[er] nach Christi unsers l. H. Geburth 1585. Und dann der dritte über das Nebenbäule Ich Johann Wilhelm Krauß und sich endet geben d. 26. tag Martii nach unsers etc. 1586. Mitt allen deren Zugehörden, Rechten u. Gerechtigkeiten, und zwar diß alles mit dem sonderen Geding, daß inn das Höffle hinter dem Hauß, niemand nichts schütten, gießen, od[er] werffen, wohl aber gegen iedesmals außstellendten Revers, dardurch in die Kirche od[er] erhaischender Nothdurfft nach auch sonsten hinauß gehen dörfte. Zu dem Kellerloch aber, so ebenmäßig im Höfle, u. zu disem Hauß gehörig, mußen, solches zue- u. auff zu machen, die Inhaber deß Höflins einen freyen Gang und Zuedritt laßen; wegen deß vorhandenen c. v. Secrets ist die Säuberung deßelben solcher Gestalt verglichen, und schon über 100 Jahr so gehalten worden, daß an denen deß Willen fallendten Unrates dieses Hauß 2/3tel und H. Statthauptmannns Engelhardts alß H. Kauffers  H.Bruders Behausung, oder iedesmahlige Inhabern deßelben nur den 1/3 zu tragen schuldig und verbunden..." 

1764: (Inventur E. C. Engelhardt): "Eine Behaußung samt darzu gehörigem Bronnen, in der Obern Herrn Gaßen, zwischen der verwittibten Frau Pfleeger Hezlin und Herrn Hospital Pfleeger Feyerabends Behaußung nebst einem Neben Gebäu, so hiebevor eine Scheuren geweßen, beede gültfrey, laut vorhandener Briefe de annis 1583, 1585, 1586 et 1695 übernommen pro 1200 fl."

1797 (Inventur J. F. Engelhardt): "Eine Behaußung samt darzu gehörigem Bronnen, in der oberen Herrn-Gassen, zwischen dem von oben besagten beeden Jungfern von diesem Hauß erkauften Neben-Gebäu und H. Salin-Inspektor Seiferheld, ist gültfrei. lt. vorhandenen Kaufbriefen de annis 1583, 1585, 1586 et 1695 und Theil. Libelli de dato 31. 8tbr. 1764 pro 12oo fl übernommen, wurde erbschafftl. taxirt pro 1500 fl."

1798 (Inventur J. D. Bonhöffer): "Die Helfte einer Behaußung samt darzu gehörigem Bronnen in der oberen Herrngasse zwischen der beeden Jgfr. Bonhöfferin Neben Gebäu, und Herrn Salienen Bau Inspector Seiferheld gelegen, Beth Anschlag 212 fl 30 x"

1812 (Verkauf einer Haushälfte an Kaspar Mebus): "...ihre in der obern Herrngaße besizende halbe Behaußung, wovon die andere Hälfte Weyl. Hr. Spitalpfarrers Bonhöfer hinterlaßene 2  Jungfer Töchter besizen, neben Hr. Saline Bau-Inspector  Seiferheld und Hr. Assessor Hezel, bestehend:
in dem obern Stock, als:
1. einer Wo[h]nstuben, Stubenkammer, Küchen, Nebenstuben, Kammer, und darüber noch eine Kammer unter Hr. Hornungs Hauß.
2. der hälftigen Holzkammer, so bereits abgeteilt,
3. des ganzen oberen Kellers,
4. in der Hälfte des obern Hofs beim Gewölblens-Ofenloch samt der Hälfte des Scheuerlens und Stalls,
5. die andere Hälfte des untern Dachbodens,
6. Das Gewölble im untern Haußtenne
Dießer Hausantheil ist gültfrey..."

1817 (Verkauf einer Haushälfte an J. G. Graf): "...die besessene Hälfte einer Behausung sammt dazugehörigen Bronnen in der oberen Herrngasse zwischen sich selbst und H. Salinen Bau Inspector Saiferheld, ist gültfrei und zwar:
Die untere Wohnung welche besteht in einer Wohnstube, Stubenkammer, [...] Kämmerlein, Küchen, Neben und Magdkammer
2.) der Altane
3. Der Hälfte Holzkammer, wie solche gegenwärtig bereits mit dem Besizer der anderen Hälfte Bek Mebus dahier abgetheilt ist
4.) Den ganzen untern Keller.
5.) Die Hälfte des untern und die Hälfte des obern Dachbodens
6.) Den Wandbehälter an der untern Stiege.
Sollte die Stiegen in dem obern Stokwerk neu gemacht werden, so giebt der untere Stok so viel als nothwendig erforderl. von dem Magd Kämmerlein dazu. Uebrigens hat jeder Theil sein Stokwerk, und was er allein besizt auch allein zu erhalten. Der untere Tennen, die Stiegen von unten bis oben den obersten Boden, Bronnen, Pferdstall, Nebenställe, das untere Höflin, Waschofen gemeinschaftlich zu erhalten, und [...] auch das Dachwerk sammt allen Dachrinnen sind von den beeden Hausbesizern gemeinschaftlich zu erhalten. Auch hat Käufer eine Dungstätte im unteren Höfle. Durch die Stube des untern Stoks darf kein Hauszug gemacht werden. Das Gewölbe unter der Altane muß von beeden Hausbesizern gemeinschaftlich im Bau unterhalten werden."

1827: Wohnhaus samt Anbau mit 21,9 Ruten, Scheuer 8,6 und Remise 3,7 (Wasch- und Backhaus), Hof 2,2 und Hof mit 17,8 Ruten, insgesamt 1/8 Morgen 5,2 Ruten

 

Einträge in den Denkmallisten

Verputztes Fachwerkwohnhaus mit starken Vorstößen, geschnitzte Knaggen, Schopfwalmdach, Reste von Sgrafittomalerei, bez. 1508 bzw. 1597. Eingetragen in das Landesverzeichnis der Baudenkmale in Württemberg am 08. Oktober 1925. (StadtA Schwäb. Hall: Liste der Kulturdenkmale Stadt Schwäb. Hall, Stand 10/1982, S. 342)

 

Obere Herrngasse 11 (Flst.Nr. 0-8/8). Wohnhaus. Verputztes Fachwerkgebäude mit starken Vorstößen, geschnitzten Knaggen, Schopfwalmdach und Reste von Sgraffitomalerei. Gerüst incl. Dach, 1392 (d), bez. 1508 bzw. 1597. § 28 ( aus: Liste der Kulturdenkmale in Baden-Württemberg, Stadt Schwäbisch Hall, Stand 13.11.2013)

Besonderheiten

Biografien von Hausbesitzern und -bewohnern

Johann Heinrich Dietrich (1640-1676) und Susanna geb. Albert (1646-1686)

Johann Heinrich Dietrich wurde am 8. Juli 1640 in Schwäbisch Hall als Sohn des Juristen und Ratsherrn Johann Heinrich Dietrich d.Ä. und der Susanna Maria Clauß geboren. Er besuchte das Gymnasium, wo er "mit Erlangung unterschiedlicher praemiorum seinen cursum classicum rühmlich absolvirt". Ab Juli 1657 studierte er fünf Jahre lang in Tübingen die Rechtswissenschaft, erwarb den Doktortitel und kehrte anschließend nach Hall zurück.
Hier erhielt er 1663 das Amt eines Stadtschreibers und heiratete am 17. Februar 1663 im Alter von 21 Jahren die 17 Jahre alte Susanna Albert, eine am 14. Februar 1646 geborene Tochter des Ratsherren und Amtmanns Albert Friedrich Heinrich und der Anna Euphrosina geb. Zinn, die von ihren  Eltern "zu Kirchen und Schul und folgend allen andern dem weiblichen Geschlechte wolanständigen Uebungen fleissig angehalten worden" war.  Das Paar hatte in 13 Ehejahren fünf Söhne und vier Töchter, von denen aber die meisten als Säuglinge oder Kinder starben.
1670 rückte Johann Heinrich Dietrich in den Inneren Rat auf, wurde Pfleger der Eginstiftung und erhielt die Hauptmannschaften über die Schreiner und Rotgerber. 1675 verlieh ihm der Rat die Ämter Schlicht und Unterlimpurg. Diese Karriere endete abrupt, als er im Mai 1676 an einer "hizigen Kranckheit" zu leiden begann. An diesem nicht genauer zu beschreibenden Leiden starb er am 27. Mai 1676 im Alter von nur 35 Jahren. Seine Witwe überlebte ihn um elf Jahre, bis sie ebenfalls von einer "hizigen", also mit Fieber verbundenen Krankheit befallen wurde und dieser nach acht Tagen zum Opfer fiel. Sie starb am 23. Dezember 1686 im Alter von 40 Jahren. Von den zahlreichen Kindern lebten bei ihrem Tod noch der "Studiosus" Baltasar Friedrich (*1665) und die beiden Töchter Susanna Maria (*1668) und Margaretha Maria (*1675). Dem beetpflichtigen Vermögen der Eltern von 2.749 Gulden, zu dem das Haus in der Oberen Herrngasse (900 Gulden), Herrengülten (692 Gulden), verliehene Kapitalien (938 Gulden) sowie Schmuck und Wertgegenstände (117 Gulden) gehörten, standen Schulden von insgesamt 332 Gulden gegenüber.

Johann Franz Engelhardt (1719-1797) und Susanna Elisabetha geb. Schragmüller (1729-1791)

Johann Franz Engelhardt wurde am 24. August 1719 als Sohn des Ratsherrn Christoph Friedrich Engelhardt und der Euphrosina Catharina geb. Seiferheld geboren. Nach dem Besuch der "Teutschen Schule" trat er im April 1728 in das Gymnasium Illustre ein. Anschließend studierte er in Jena die "Rechts-Gelahrtheit", erhielt nach seiner Rückkehr nach Schwäbisch Hall das Amt eines Aktuars und wirkte dann 20 Jahre lang als Ratssekretär. 1769 stieg er in den Inneren Rat auf und erhielt später auch den Rang eines Geheimen Rates. Im Alter von 29 Jahren heiratete er am 17. September 1748  die 19 Jahre alte Susanna Elisabetha Schragmüller (*11. Februar 1729), eine Tochter des Ratsherrn Johann Nikolaus Schragmüller und seiner zweiten  Ehefrau Susanna Catharina geb. Wibel. Ihre Mutter starb bereits ein Jahr nach ihrer Geburt, den bei ihrer Geburt bereits 55 Jahre alten Vater verlor Susanna Elisabetha Schragmüller 1733 im Alter von vier Jahren.
Das Haus in der Oberen Herrngasse erwarb das Paar nach dem Tod der Mutter 1764, gewohnt hat es dort vermutlich schon früher. Sie verloren einen Sohn durch eine Totgeburt (1749), die Töchter Maria Elisabetha (1754-1758) und Anna Elisabetha (1765-1766) starben als Kinder, Sophia Rosina (1759-1781) als junge Frau mit 21 Jahren. Dieser letzte Schicksalsschlag versetzte, so der Nekrolog, "die elterlichen Herzen in bange Wehmuth". Susanna Elisabetha Engelhardt kam über den Tod der "innigst geliebten" Tochter offenbar nicht hinweg, es folgten Phasen tiefer Trauer, nach denen sie wieder "munter und aufgeheitert" wirkte. "Aber diese öftere Wechsel  von Trübsinn und Fröhlichkeit war ein trauriger Vorbote von bedauerlichen Umständen, vor einigen Jahren wurde sie völlig wahnsinnig, und kam auch nimmer zum Gebrauch ihrer Vernunft." Sie starb am 15. Januar 1791 im Alter von 61 Jahren an einem "Catarrh-Fieber" (vermutlich Grippe bzw.Influenza). Der Witwer Johann Franz Engelhardt wird als "redlicher Mann von ächt teutschem Schrot und Korn" gerühmt, "gewissenhaft in allem, was er vornahm." Er ging am 30. Juni 1797  "vom Alter entkräftet im Frieden zu seinen Vätern", nachdem er ein Alter von 78 Jahren erreicht hatte. Da er selbst keine überlebenden Kinder hatte, fiel sein umfangreicher Besitz an die Töchter seiner Schwestern Anna Maria Bonhöffer geb. Engelhardt und Susanna Elisabetha Schragmüller geb. Engelhard. Den Gesamtwert des Vermögens, zu dem u.a. das mit 1.500 Gulden veranschlagte Haus, ein Garten, Gültrechte, verliehene Kapitalien und Mobilien gehörten bewertete man mit 17.639 Gulden. Demgegenüber standen Passiva von 1.823 Gulden, neben verschiedenen Erbansprüchen v.a. eine Schuld von 500 Gulden bei der Urbanspflege. So kam unter dem Strich eine Erbschaft von 9.815 Gulden zur Verteilung an die drei Erben.   

Quellen

Archivalien:

  • StadtA SHA 2/71 (Totenbuch St. Michael 1655-1677), S. 817 (Nekrolog J. H. Dietrich);  2/72 (Totenbuch St. Michael), S. 1678-1697), S. (Nekrolog S. Dietrich); 2/78 (Totenbuch St. Michael 1785-1807), S. 179 (Nekrolog S. E. Engelhardt), 411 (Nekrolog J.F. Engelhardt); 4/668 (Kaufbuch 1694-1697), Bl. 194a; 4/881 (Unterpfandsbuch Stadt 11717/18), S. 7; 4/1545 (Häuserbuch 1712), S. 3; 4/1547 (Häuserbuch 1767), S. 3; 4/1547a (Häuserbuch 1782), S. 4; 14/1347 (Inventur J. H.Dietrich, 1686); 14/3055 (Inventur E. C. Engelhardt 1764); 14/3203 (Inventur A, M. Bonhöffer 1767); 14/4350 (Inventur J. F. Engelhardt, 1797); 14/4381 (Inventur J. D. Bonhöffer, 1798); 17/1118 (Verkauf durch Stadt 1583); 18/2707 (Realteilung J. Wagner, 1867/68); 19/826 (Güterbuch 1), S. 245, 251; 19/828 (Güterbuch 3), S.31; 19/838 (Güterbuch 13), S. 52, 157; 19/841 (Güterbuch 16), S. 272; 19/843 (Güterbuch 18), S. 641; 19/1001 (Kaufbuch 1810-1813), Bl. 256a, 304a; 19/1002 (Kaufbuch 1814-1817), Bl. 350a; 19/1016 (Kaufbuch 1834), Bl. 169a; 19/1018 (Kaufbuch 1836),Bl. 65b; 19/1038 (Kaufbuch 19), S. 440; 19/1042 (Kaufbuch 24), S. 4, 146, 283, 381;19/1047 (Kaufbuch 29), S. 316;
  • Baurechtsamt SHA, Bauakten Am Markt 11 und 13

Literatur:

  • Adressbücher 1886-1956
  • Gerhard Seibold: Häuser und Menschen. 500 Jahre Stadtgeschichte am Beispiel einer Haller Häuserzeile, Schwäbisch Hall 2007, S. 67-83, 85f