Gebäudeverzeichnis

Rosenbühl 7

Adresse: Rosenbühl 7
Primärkatasternummer: 3
Besitzer: 1827
Maas, Michael, gewesener Dragoner; Schmied, Caspar, gewesenen Zimmergesellen Witwe; Stökel, Jakob, Schumacher, je 1/3


Besitzerliste

1712: Johann Joseph Botz, Torwart

1722: Nach dem Tod von Johann Jakob Botz am 15. März 1722 fallen zwei Drittel des Hauses an seine Witwe Anna geb. Dorsch, die am 8. September 1722 Caspar Fluhrer zu Unterlimpurg heiratet. Ein Drittel fällt an die Tochter Margaretha, Ehefrau des Johann Georg Schreiner

1733: Caspar Fluhrer verkauft die seiner Ehefrau gehörenden zwei Drittel (2/3 am Haus, 1/2 am Keller, 1/2 am Gärtlein und 1/2 am Höflein) auf Ostern 1733 für 188 Gulden an Johann Jacob Laidig, Beisitzer.

1742: Nach dem Tod der Anna Margaretha Schreiner geb. Botz am 14. Dezember 1742 fällt ihr Drittel an ihren Ehemann Johann Georg Schreiner. Sie hatte am 18. November 1734 bestimmt, dass ihr Drittel am Haus nach ihrem Tod ungeteilt an ihren Ehemann Johann Georg Schreiner fallen solle, und begründete diese Festlegung ihres "ermangleten Gesichts und Baufälligkeit halber" (d.h. sie war 1733 erblindet). 

1765: Die Erben des Johann Georg Schreiner (gest. am 4. Januar 1760) verkaufen das Drittel am Haus am 26. März 1765 für 120 Gulden an Johann Jacob Laidig. Dieser ist damit alleiniger Besitzer des Hauses.

1782: Johann Jacob Laidigs Tochter Maria Clara, Ehefrau des Johann Georg Rüger, erbt das ganze Haus laut Protokoll vom 22. April 1782.

1790:  Johann Caspar Schmid, Zimmergeselle und Schwiegersohn des Johann Georg Rüger, kauft am 22. November 1790 für 250 Gulden ein Drittel des Hauses (den unteren Stock).

1797: Georg Michael Maas, Dragoner, kauft das Schmid'sche Drittel am Haus (den untere  Stock, auch Gärtlein und Keller) am 22. September 1797 für 320 Gulden.

1798: Georg Michael Göller, Patrouillier, kauft am 21. Mai 1798 ein Drittel des Hauses.

1802: Johann Caspar Schmidt, Beisitzer und Zimmergeselle, der Schwiegersohn des Ehepaares Rüger, erhält am 1. Februar 1802 unentgeltlich das in dessen Besitz verblieben Drittel am Haus.

1807: Jacob Stickel, Schuhmacher, kauft  das Drittel des Georg Michael Göller.

1827: als Besitzer genannt: Michael Maas, gewesener Dragoner, zu 1/3; Caspar Schmied, gewesenen Zimmergesellen Witwe, zu 1/3; Jakob Stökel, Schuhmacher, zu 1/3

1886: Georg Hinderer, Zimmermann; Friedrich Andreas Stickels (Schuhmacher) Witwe; Georg Wieland, Schneider und Händler; Katharina Hübsch; Tagelöhnerin

1890: Georg Hinderer, Zimmermann; Rosine Stickel, Schuhmacher-Witwe; Georg Wieland, Schneider und Händler
Mieter/Mitbewohner: Katharine Krockenberger; Tagelöhner-Witwe

1894: Georg Hinderer, Zimmermann; Rosine Stickel, Schuhmacher-Witwe; Georg Wieland, Schneider und Händler
Mieter/Mitbewohner: Katharine Krockenberger; Tagelöhner-Witwe

1901: Georg Wieland, Schneider und Obsthändler; Luise Zeller, Eisengießer-Witwe; Georg Hinderer, Zimmermann

1910: Leonhard Betz, Tagelöhner; Katharina Hinderer, Zimmermannswitwe; Luise Zeller, Eisengießer-Eherfrau

1920: Leonhard Betz, Tagelöhner; Gottfried Schmidt, Tagelöhner, Luise Zeller, Privatierin

1928: Georg Zimmermann, Rentner; Gottfried Schmidt, Rentner; Rosa Betz, Köchin (wohnhaft in Frankfurt a.M.)
Mieter/Mitbewohner: Karl Betz, Metallschleifer

1932: Margarete Schmidt, Witwe; Georg Zimmermann, Rentner
Mieter/Mitbewohner: Karl Dierolf, Fabrikarbeiter

1938: Karl Dierolf, Arbeiter, Maria Dierolf, Hausgehilfin; Karl Maas, Steinhauer; Karl Goldner, Schlosser

1956: Karl Dierolf, Arbeiter; Luise Dierolf, Hausfrau; Michael Milli, Hilfsarbeiter; Therese Milli, Hausfrau; Hildegard Schmidt, Hilfsarbeiterin; Walter Schmidt, Flaschner

Beschreibungen

1827: Wohnhaus mit 7,9 Ruten Grundfläche

Quellen

Archivalien:

  • StadtA SHA 4/881 (Unterpfandsbuch), Bl.  63; 4/1545 (Häuserbuch 1712), S. 20; 4/1547 (Häuserbuch 1767), S. 24; 4/1547a (Häuserbuch 1782), S. 36

Literatur:

  • Adressbücher 1886-1956