Gebäudeverzeichnis

Crailsheimer Straße 4 - Crailsheimer (= Langenfelder) Tor

Gesamtansicht, April 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall Server Häuserlexikon) Ansicht vergößern
Adresse: Crailsheimer Straße 4
Primärkatasternummer: 821
Besitzer
Die Stadtgemeinde


Besitzerliste

1827: Die Stadtgemeinde

1922: Der

Gemeinderat beschließt in seiner Sitzung am 26. April 1922, das

Gesuch des Schwäbischen Albvereins „um Ueberlassung des

Crailsheimer Torturms als Jugendherberge“ in „stets

widerruflicher Weise“ zu genehmigen, unter der Bedingung, dass

bauliche Veränderungen nur in Absprache mit dem Stadtbauamt

durchgeführt werden.

Befunde aus Bauforschung

Archäologische Funde aus dem 12., 14., 16. und 19. Jahrhundert (StadtA Schwäb. Hall BF 170 u. 219)

Beschreibungen

historische Beschreibungen

1827: Crailsheimer Thor. Thorgebäude mit Anbau 18,7 Ruten, Torhaus mit 9,6 Ruten, weiteres Torhaus mit 4,5 Ruten und Zugbrücke mit 5,4 Ruten, insgesamt 38,2 Ruten

Beschreibungen aus den Denkmallisten

Torturm der Stadtbefestigung; 1550, Crailsheimer (= Langenfelder) Tor. Eingetragen in das Landesverzeichnis der Baudenkmale in Württemberg seit 08.10.1925. (StadtA Schwäb. Hall: Liste der Kulturdenkmale Stadt Schwäb. Hall, Stand 10/1982, S. 134)

Crailsheimer Straße 4, Zwinger 2: Crailsheimer oder Langenfelder Tor. Torturm der Stadtbefestigung, 1550, mit Torhaus. Barockes Fachwerkhaus an Zwingermauer, Mansarddach, 18. Jahrhundert (§28). (siehe auch unter Sachgesamtheit Stadtbefestigung "Am Markt 14, ...") (aus: Liste der Kulturdenkmale in Baden-Württemberg, Stadt Schwäbisch Hall, Stand 13.11.2013)

Das Crailsheimer oder Langenfelder Tor

Das (äußere) Crailsheimer bzw. Langenfelder Tor (benannt nach der abgegangenen Ortschaft Langenfeld) ist laut E. Krüger das bedeutendste und besterhaltene der Stadttore. Es war eines von zwei aufeinanderfolgenden Toren, die diesen Stadteingang doppelt absicherten. Das innere Langenfelder Tor, das vor der Mündung des Rosenbühls lag, wurde 1826 abgebrochen. Das äußere Tor bildete die Ecke zwischen dem Schiedgraben und den Stadtbefestigungen gegen Osten. Die etwa 5 m tiefen Gräben an der Ost- und Südseite hat man im frühen 19. Jahrhundert aufgefüllt. Der Bau des äußeren  Langenfelder Tores um 1515 schloss die massive Verstärkung der Befestigungsanlagen im Bereich des Schiedgrabens im 15. und frühen 16. Jahrhundert ab. Im Hintergrund dieser Bauarbeiten standen die immer wiederkehrenden Auseinandersetzungen mit den benachbarten Schenken von Limpurg, deren Territorium hier an das der Reichsstadt Hall angrenzte. Der Turm hat einen Grundriss von 10,60 x 10,76 m und weist im Erdgeschoss 3,35 m dicke Mauern auf. Die heutige Höhe beträgt 32 m und lag unter Einbeziehung des heute zugeschütteten, 5 m tiefen Grabens bei etwa 37 m. Die Durchfahrt ist mit einem Tonnengewölbe überdeckt, in einem eisenbeschlagenen Schrank an der Westseite wurden wahrscheinlich Torschlüssel und Zolleinnahmen aufbewahrt. Über dem äußeren Torbogen hing ein Fallgatter, dessen Führungssteine teilweise noch vorhanden sind. Das zeitgleich entstandene Vortor zeigt Schlitze für die Schwungbalken der über den Schiedgraben führenden Zugbrücke und einen Falz für die Aufnahme der Brückentafel. Die westliche Wand wurde im 18. Jahrhundert beim Bau des Torwächterhauses (siehe Zwinger 2) abgerissen. Das Tor trug einen Wehrgang, dessen Spuren noch erkennbar sind. Die offene Sandsteinkanzel an der Südwestecke weist auf ein dort früher befindliches Ecktürmchen hin, die Öffnung nach Osten hin entstand 1837 beim Abbruch einer breiten Pechnase, die über den Graben hing.
Ab 1922 wurde der Torturm als Jugendherberge genutzt. Ursprünglich waren die Verhältnisse sehr rustikal. Es gab kein fließendes Wasser, die Besucher mussten sich - so ein Zeitungsartikel von 1955 - in aller Öffentlichkeit am "Schwanenbrünnele" waschen. Auf entsprechende BItten des Schwäbischen Albvereins erfolgten 1925 Sanierungs- und Verbesserungsarbeiten. Zwischen 1925 und 1930 zählte man 600 bis 1.000 Besucher pro Jahr, bis 1935 wuchsen die Zahlen auf 2.500 bis 3.000 an. Die 40 bis 50 vorhandenen Betten reichten nicht mehr aus, weshalb ihre Zahl auf 70 aufgestockt wurde. 1937/38 erhielt die "JuHe" einen neuen Tagesraum und eine neue Küche, außerdem baute man in den Turm sanitäre Anlagen ein. Die Zahl der Waschstellen steigerte sich von zwei auf 14, die der Betten auf 70. Nachdem bereits in den 1950er Jahren die Einrichtung einer neuen Jugendherberge angeregt worden war, machten in den 1970er Jahren schärfere Brandschutzauflagen einen Weiterbetrieb der Jugendherberge im Torturm unmöglich. Sie wurde deshalb 1979 in das ehemalige Bürgerheim verlegt.
(nach Krüger: Stadtbefestigungen, S. 55ff und HT v. 7.10.1955)

Bilder

Gesamtansicht, April 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall Server Häuserlexikon) Ansicht vergößern

Gesamtansicht, April 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall Server Häuserlexikon)

Reichsstädtisches Wappen am Torturm, 2007. Es handelt sich um eine Rekonstruktion aus dem 20. Jahrhundert, das Originalwappen wurde nach dem Ende der Reichsstadt 1802 entfernt, April 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall Server Häuserlexikon) Ansicht vergößern

Reichsstädtisches Wappen am Torturm, 2007. Es handelt sich um eine Rekonstruktion aus dem 20. Jahrhundert, das Originalwappen wurde nach dem Ende der Reichsstadt 1802 entfernt, April 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall Server Häuserlexikon)

Torangel im Torturm, April 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall Server Häuserlexikon) Ansicht vergößern

Torangel im Torturm, April 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall Server Häuserlexikon)

Gotischer Eisenkasten im Torturm, vielleicht für den Torschlüssel oder die Zolleinnahmen, April 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall Server Häuserlexikon) Ansicht vergößern

Gotischer Eisenkasten im Torturm, vielleicht für den Torschlüssel oder die Zolleinnahmen, April 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall Server Häuserlexikon)

Gewölbe des Torturms mit Gussloch, April 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall Server Häuserlexikon) Ansicht vergößern

Gewölbe des Torturms mit Gussloch, April 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall Server Häuserlexikon)

Detail des Vortors mit Sockel eines der Ecktürmchen, Schlitz für einen der beiden Balken der Zugbrücke und Aussparung um den Durchgang für die Aufnahme der hochgeklappten Zugbrücke, April 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall Server Häuserlexikon) Ansicht vergößern

Detail des Vortors mit Sockel eines der Ecktürmchen, Schlitz für einen der beiden Balken der Zugbrücke und Aussparung um den Durchgang für die Aufnahme der hochgeklappten Zugbrücke, April 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall Server Häuserlexikon)

Schießscharte am Vortor, April 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall Server Häuserlexikon) Ansicht vergößern

Schießscharte am Vortor, April 2007. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall Server Häuserlexikon)

Rekonstruktion der frühesten Entwicklungsstufe des Südostecks der Stadtbefestigungen im 13. Jahrhundert. Es existieren nur das innere Crailsheimer Tor (Nr. 12) mit der davor liegenden Brücke über den Schiedgraben und der Folterturm (Nr. 14). Aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigungen von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 56 Ansicht vergößern

Rekonstruktion der frühesten Entwicklungsstufe des Südostecks der Stadtbefestigungen im 13. Jahrhundert. Es existieren nur das innere Crailsheimer Tor (Nr. 12) mit der davor liegenden Brücke über den Schiedgraben und der Folterturm (Nr. 14). Aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigungen von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 56

Rekonstruktion der des Südostecks der Stadtbefestigungen nach den Ausbauten im 15. und 16. Jahrhundert. Vor dem inneren Crailsheimer Tor (Nr. 12) steht nun das äußere Crailsheimer Tor (Nr. 13), der Schiedgraben wurde durch Pechnasenturm (Nr. 15) und Mantelturm (Nr. 16) befestigt. Aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigungen von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 60 Ansicht vergößern

Rekonstruktion der des Südostecks der Stadtbefestigungen nach den Ausbauten im 15. und 16. Jahrhundert. Vor dem inneren Crailsheimer Tor (Nr. 12) steht nun das äußere Crailsheimer Tor (Nr. 13), der Schiedgraben wurde durch Pechnasenturm (Nr. 15) und Mantelturm (Nr. 16) befestigt. Aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigungen von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 60

Blick über den Kurzen Graben auf das Innere und Äußere Crailsheimer Tor, ebenfalls nach den Ausbauten des 15./16. Jahrhunderts. Aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigungen von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 54 beigeb. Ansicht vergößern

Blick über den Kurzen Graben auf das Innere und Äußere Crailsheimer Tor, ebenfalls nach den Ausbauten des 15./16. Jahrhunderts. Aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigungen von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 54 beigeb.

Rekonstruktion der Stadtbefestigungen am Schiedgraben  zwischen dem äußeren Crailsheimer Tor und dem Pechnasenturm. Die gestrichelte Linie markiert das heutige Straßenniveau. Der Schiedgraben war in diesem Bereich etwa 5 m tief. Aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigungen von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 54 beigeb. Ansicht vergößern

Rekonstruktion der Stadtbefestigungen am Schiedgraben zwischen dem äußeren Crailsheimer Tor und dem Pechnasenturm. Die gestrichelte Linie markiert das heutige Straßenniveau. Der Schiedgraben war in diesem Bereich etwa 5 m tief. Aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigungen von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 54 beigeb.

Stadtmodell im Hällisch-Fränkischen Museum, das den Bauzustand im 17. Jahrhundert repräsentiert, 2011. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 1151) Ansicht vergößern

Stadtmodell im Hällisch-Fränkischen Museum, das den Bauzustand im 17. Jahrhundert repräsentiert, 2011. Foto: Daniel Stihler (StadtA Schwäb. Hall DIG 1151)

Ausschnitt aus der Stadtansicht in dem Buch „Civitates Orbis Terrarum“ von Georg Braun und Franz Hogenberg, um 1580. Der Torturm ist in der linken Bildmitte neben dem Chor von St. Michael zu erkennen (StadtA Schwäb. Hall S10/0506) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus der Stadtansicht in dem Buch „Civitates Orbis Terrarum“ von Georg Braun und Franz Hogenberg, um 1580. Der Torturm ist in der linken Bildmitte neben dem Chor von St. Michael zu erkennen (StadtA Schwäb. Hall S10/0506)

Ausschnitt aus einer Stadtansicht in einer Haller Chronik um 1600. Das Äußere Crailsheimer Tor ist in der Bildmitte links neben dem „Folterturm“ zu erkennen(StadtA Schwäb. Hall 4/4 Bl. 2) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Stadtansicht in einer Haller Chronik um 1600. Das Äußere Crailsheimer Tor ist in der Bildmitte links neben dem „Folterturm“ zu erkennen(StadtA Schwäb. Hall 4/4 Bl. 2)

Ausschnitt aus einer Stadtansicht in der „Dötschmann-Chronik“, kolorierte Federzeichnung um 1600. (StadtA Schwäb. Hall S09/10 Bl. 3) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Stadtansicht in der „Dötschmann-Chronik“, kolorierte Federzeichnung um 1600. (StadtA Schwäb. Hall S09/10 Bl. 3)

Ausschnitt aus der Stadtansicht von Matthäus Merian nach Leonhard Kern, 1643. Der Torturm des äußeren Tores ist in der Bildmitte erkennbar, rechts daneben der direkt neben dem Neubau stehende „Folterturm“ bzw. „Neue Turm“ (StadtA Schwäb. Hall S10/0508) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus der Stadtansicht von Matthäus Merian nach Leonhard Kern, 1643. Der Torturm des äußeren Tores ist in der Bildmitte erkennbar, rechts daneben der direkt neben dem Neubau stehende „Folterturm“ bzw. „Neue Turm“ (StadtA Schwäb. Hall S10/0508)

Ausschnitt aus der Flurkarte von Schwäbisch Hall von 1710 (StadtA Schwäb. Hall 16/0040) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus der Flurkarte von Schwäbisch Hall von 1710 (StadtA Schwäb. Hall 16/0040)

Ausschnitt aus der von Johann Christian Leopold in Augsburg verlegten Stadtansicht nach Vorlage von Friedrich Bernhard Werner von etwa 1730. Der Torturm des äußeren Tores ist hier mit der „24“ bezeichnet (StadtA Schwäb. Hall S10/0518) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus der von Johann Christian Leopold in Augsburg verlegten Stadtansicht nach Vorlage von Friedrich Bernhard Werner von etwa 1730. Der Torturm des äußeren Tores ist hier mit der „24“ bezeichnet (StadtA Schwäb. Hall S10/0518)

Auf dem Entwurf für einen Wasserleitungsplan von 1740 sind die Grundrisse der beiden Tore eingezeichnet, das äußere wird hier als „Langenfelder Thor“ bezeichnet (StadtA Schwäb. Hall 4/1136a) Ansicht vergößern

Auf dem Entwurf für einen Wasserleitungsplan von 1740 sind die Grundrisse der beiden Tore eingezeichnet, das äußere wird hier als „Langenfelder Thor“ bezeichnet (StadtA Schwäb. Hall 4/1136a)

Ausschnitt aus einer 1747 bei Johann Jakob Enderes in Schwabach veröffentlichten Stadtansicht. Das äußere Tor (Bildmitte) ragt weit über die Dächer der südöstlichen Altstadt hinaus (StadtA Schwäb. Hall Alte Dr./271) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer 1747 bei Johann Jakob Enderes in Schwabach veröffentlichten Stadtansicht. Das äußere Tor (Bildmitte) ragt weit über die Dächer der südöstlichen Altstadt hinaus (StadtA Schwäb. Hall Alte Dr./271)

Ausschnitt aus der Stadtansicht von Johann Conrad Körner von 1755. Der schlechte Erhaltungszustand erschwert eine sichere Zuordnung, doch dürfte es sich bei dem Turm in der linken Bildmitte um das äußere Crailsheim er Tor handeln. Erkennbar ist der zum Folterturm neben dem Neubau führende Stadtmauerzug (StadtA Schwäb. Hall S10/0791) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus der Stadtansicht von Johann Conrad Körner von 1755. Der schlechte Erhaltungszustand erschwert eine sichere Zuordnung, doch dürfte es sich bei dem Turm in der linken Bildmitte um das äußere Crailsheim er Tor handeln. Erkennbar ist der zum Folterturm neben dem Neubau führende Stadtmauerzug (StadtA Schwäb. Hall S10/0791)

Ausschnitt aus dem Stadtplan von 1816. Noch sind beide Tore vorhanden (StadtA Schwäb. Hall 16/0069) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus dem Stadtplan von 1816. Noch sind beide Tore vorhanden (StadtA Schwäb. Hall 16/0069)

Skizze des inneren Crailsheimer Tores mit dem anschließenden Stadtmauerzug von der Stadtseite her, um 1820-1830, vermutlich von Major Louis von Gaupp. Bei dem an der Mauer befestigten Balken handelt es sich offenbar um einen Mauerbrecher aus dem 15. Jahrhundert (StadtA Schwäb. Hall HV HS 88, Bl. 204r) Ansicht vergößern

Skizze des inneren Crailsheimer Tores mit dem anschließenden Stadtmauerzug von der Stadtseite her, um 1820-1830, vermutlich von Major Louis von Gaupp. Bei dem an der Mauer befestigten Balken handelt es sich offenbar um einen Mauerbrecher aus dem 15. Jahrhundert (StadtA Schwäb. Hall HV HS 88, Bl. 204r)

Ausschnitt aus dem Primärkataster  von 1827. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war das innere Tor bereits abgebrochen (StadtA Schwäb. Hall S13/0583) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus dem Primärkataster von 1827. Zum Zeitpunkt der Aufnahme war das innere Tor bereits abgebrochen (StadtA Schwäb. Hall S13/0583)

Ausschnitt aus einer Stadtansicht von 1832. Das Crailsheimer Tor ist rechts am Rand zu erkennen, teilweise vom Pechnasenturm verdeckt. Aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigungen von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 65 Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Stadtansicht von 1832. Das Crailsheimer Tor ist rechts am Rand zu erkennen, teilweise vom Pechnasenturm verdeckt. Aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigungen von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 65

Ansicht des Crailsheimer Tors vor dem Abbruch der Stadtmauern und der Auffüllung des Kurzen Grabens, der von mehreren Stegen und Brückchen überquert wird. Kopie einer auf 1839 datierten Zeichnung von Baurat Ferd. Jodl von Dr. Eduard Krüger. Das Original wurde 1945 beim Rathausbrand zerstört. Aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigungen von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 62 Ansicht vergößern

Ansicht des Crailsheimer Tors vor dem Abbruch der Stadtmauern und der Auffüllung des Kurzen Grabens, der von mehreren Stegen und Brückchen überquert wird. Kopie einer auf 1839 datierten Zeichnung von Baurat Ferd. Jodl von Dr. Eduard Krüger. Das Original wurde 1945 beim Rathausbrand zerstört. Aus: Eduard Krüger: Die Stadtbefestigungen von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 62

Lageplan des Crailsheimer Tors 1849/1850 (StadtA Schwäb. Hall 21/248) Ansicht vergößern

Lageplan des Crailsheimer Tors 1849/1850 (StadtA Schwäb. Hall 21/248)

Ausschnitt aus einer Stadtansicht um 1850, der Torturm (linke Bildmitte) ragt über die Dächer der Wohnhäuser am Rosenbühl. Lithografie von Wilhelm Haaf nach Vorlage von F. Bonhöffer (StadtA Schwäb. Hall S120/0712) Ansicht vergößern

Ausschnitt aus einer Stadtansicht um 1850, der Torturm (linke Bildmitte) ragt über die Dächer der Wohnhäuser am Rosenbühl. Lithografie von Wilhelm Haaf nach Vorlage von F. Bonhöffer (StadtA Schwäb. Hall S120/0712)

Zeichnung von P. Koch, 1868 (StadtA Schwäb. Hall S10/0618) Ansicht vergößern

Zeichnung von P. Koch, 1868 (StadtA Schwäb. Hall S10/0618)

Ansicht aus dem ersten Reiseführer für die Stadt von Johann Jakob Haußer von 1877 (HV 1144b S. 55 angeb.) Ansicht vergößern

Ansicht aus dem ersten Reiseführer für die Stadt von Johann Jakob Haußer von 1877 (HV 1144b S. 55 angeb.)

Foto vom Ende des 19. Jahrhundert, links die in den 1970er Jahren zwecks Straßenverbreiterung abgerissene Wirtschaft „Crailsheimer Tor“ (StadtA Schwäb. Hall FS 05517) Ansicht vergößern

Foto vom Ende des 19. Jahrhundert, links die in den 1970er Jahren zwecks Straßenverbreiterung abgerissene Wirtschaft „Crailsheimer Tor“ (StadtA Schwäb. Hall FS 05517)

Auf dieser 1897 gelaufenen Lithografie-Ansichtskarte des hiesigen Postkartenverlags von August Seyboth ist das Langenfelder Tor zusammen mit Solbad und Weilertor eine der Hauptattraktionen Schwäbisch Halls (StadtA Schwäb. Hall PK 00666) Ansicht vergößern

Auf dieser 1897 gelaufenen Lithografie-Ansichtskarte des hiesigen Postkartenverlags von August Seyboth ist das Langenfelder Tor zusammen mit Solbad und Weilertor eine der Hauptattraktionen Schwäbisch Halls (StadtA Schwäb. Hall PK 00666)

Foto von 1899. Die Wappentafel zeigt hier noch das württembergische Wappen (links) und das Stadtwappen mit Kreuz und Hand (StadtA Schwäb. Hall AL/0021) Ansicht vergößern

Foto von 1899. Die Wappentafel zeigt hier noch das württembergische Wappen (links) und das Stadtwappen mit Kreuz und Hand (StadtA Schwäb. Hall AL/0021)

Foto von 1899 mit Schiedgraben (StadtA Schwäb. Hall AL/0021) Ansicht vergößern

Foto von 1899 mit Schiedgraben (StadtA Schwäb. Hall AL/0021)

Druck nach Zeichnung von O. Elsässer in: Theodor Groh, Christian Kolb: Die frühere Reichsstadt Schwäbisch Hall. Ein Rundgang durch die Stadt, Schwäbisch Hall o.J., um 1900, S. 17 Ansicht vergößern

Druck nach Zeichnung von O. Elsässer in: Theodor Groh, Christian Kolb: Die frühere Reichsstadt Schwäbisch Hall. Ein Rundgang durch die Stadt, Schwäbisch Hall o.J., um 1900, S. 17

Bild um 1900, eine Vorlage des Postkartenverlags von August Seyboth (StadtA Schwäb. Hall Seyboth F 0019) Ansicht vergößern

Bild um 1900, eine Vorlage des Postkartenverlags von August Seyboth (StadtA Schwäb. Hall Seyboth F 0019)

Postkarte aus den 1920er oder 1930er Jahren (StadtA Schwäb. Hall PK 02531) Ansicht vergößern

Postkarte aus den 1920er oder 1930er Jahren (StadtA Schwäb. Hall PK 02531)

Auf 1922 datiertes Foto. Fotograf unbekannt (StadtA Schwäb. Hall FS 54355) Ansicht vergößern

Auf 1922 datiertes Foto. Fotograf unbekannt (StadtA Schwäb. Hall FS 54355)

Das Crailsheimer Tor in den 1920er Jahren auf einem Gemälde des Haller Oberreallehrers Gustav Schlipf (StadtA Schwäb. Hall FS 13286) Ansicht vergößern

Das Crailsheimer Tor in den 1920er Jahren auf einem Gemälde des Haller Oberreallehrers Gustav Schlipf (StadtA Schwäb. Hall FS 13286)

Innenansicht der damaligen Jugendherberge, 1930er Jahre (StadtA Schwäb. Hall PK 4326) Ansicht vergößern

Innenansicht der damaligen Jugendherberge, 1930er Jahre (StadtA Schwäb. Hall PK 4326)

Bild aus den 1930er Jahren (StadtA Schwäb. Hall AL/0040) Ansicht vergößern

Bild aus den 1930er Jahren (StadtA Schwäb. Hall AL/0040)

Eingang zur Jugendherberge in den 1930er Jahren (StadtA Schwäb. Hall FS 45167) Ansicht vergößern

Eingang zur Jugendherberge in den 1930er Jahren (StadtA Schwäb. Hall FS 45167)

Beim Bau einer Unterführung im Juli 1972 ausgegrabene Mauerreste in der Nähe des Crailsheimer Tors. Foto: Hans Kubach (StadtA Schwäb. Hall FS 01043) Ansicht vergößern

Beim Bau einer Unterführung im Juli 1972 ausgegrabene Mauerreste in der Nähe des Crailsheimer Tors. Foto: Hans Kubach (StadtA Schwäb. Hall FS 01043)

Wappen vor der Renvierung, 1974. Deutlich ist links der abgemeißelte, mit dem württembergischen Wappen übermalte Reichsadler erkennbar, rechts das Stadtwappen mit Kreuz und Hand. Foto: Hans Kubach (StadtA Schwäb. Hall FS  03523) Ansicht vergößern

Wappen vor der Renvierung, 1974. Deutlich ist links der abgemeißelte, mit dem württembergischen Wappen übermalte Reichsadler erkennbar, rechts das Stadtwappen mit Kreuz und Hand. Foto: Hans Kubach (StadtA Schwäb. Hall FS 03523)


Quellen

Literatur:

  • Eduard Krüger: Die Stadtbefestigung von Schwäbisch Hall, Schwäbisch Hall 1966, S. 55ff
  • Schwäbisch Hall als Wanderziel, Jugendherberge im Langenfelder Torturm immer stark besucht, in: Haller Tagblatt v. 7.10.1955

Archivalien:

  • StadtA Schwäb. Hall 19/426, S. 128 (Beschluss über JuHe)